Zum Inhalt springen
Nach den Ausschreitungen zu Halloween in den letzten Jahren kursieren erneut Aufrufe zu Randalen. Die österreichische Polizei stockt auf. (Symbolbild)

Nach den Ausschreitungen zu Halloween in den letzten Jahren kursieren erneut Aufrufe zu Randalen. Die österreichische Polizei stockt auf. (Symbolbild)

Erneut Halloween-Alarm: „Wie Frankreich“ – Aufrufe zu Straßenkrawallen auch in Österreich

In sozialen Netzwerken verbreiten sich Videos und Aufrufe, die für die Halloween-Nacht Straßenkrawalle in Österreich ankündigen. Unter Schlagworten wie „Gen Z wacht auf“ und „Wie Frankreich“ werden Städte von Wien über Linz bis Graz genannt. Die Polizei beobachtet die Entwicklung und stockt Kräfte auf.

Aufrufe im Netz und Polizeivorbereitung

Auf Plattformen wie TikTok, Instagram und Facebook kursieren die Inhalte rasch. Die Sprecherin der Landespolizeidirektion Oberösterreich, Julia Kriegner, sagte dem ORF: „Die sozialen Medien werden natürlich genau von uns beobachtet, egal ob Instagram, TikTok oder Facebook. Wir haben das im Blick.“ Sie ergänzte: „Wir sind selbstverständlich personell in dieser Nacht aufgestockt.“

In Linz sind keine Halloween-bezogenen Demonstrationen angemeldet. In Wels kündigte die Stadt an, Polizei, Ordnungswache und private Sicherheitsdienste verstärkt einzusetzen. Kriegner warnte zudem, strafrechtliche Konsequenzen begännen bei Sachbeschädigungen und Körperverletzungen.

Politische Anzeige

POLITISCHE ANZEIGE der FPÖ. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Erinnerung an die Linzer Nacht 2022

Die Behörden greifen auf Erfahrungswerte zurück. In der Halloween-Nacht 2022 randalierten in Linz rund 200 überwiegend junge Männer, ein Großteil mit Migrationshintergrund. Unter den 129 identifizierten Personen waren nach Angaben der Polizei 28 Syrer und 14 Afghanen; von den österreichischen Staatsbürgern hatte die Mehrheit ebenfalls Migrationshintergrund. Sie bewarfen Einsatzkräfte und Passanten mit Böllern, Steinen und Flaschen, organisiert über TikTok. Ähnliche Szenen spielten sich in Wels ab. Die Ereignisse führten zu Festnahmen, Verurteilungen und Verfahren zur Überprüfung von Aufenthaltsstatus.

Das könnte Sie auch interessieren:

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teilen Sie diesen Artikel

Wie finden Sie diesen Artikel?

Klicken zum Abstimmen

Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Kommentare erscheinen zu Kanalbeiträgen mit freigeschalteter Diskussion (ohne Bot-Button unter dem Post).