Nach einer Prügelei mit Schüssen am Schwedenplatz fordert die FPÖ mehr Polizei in der Wiener Innenstadt. Klubobmann Markus Platt kritisiert Stadt und Bezirk – und verlangt, die Polizeiinspektion am Laurenzerberg rund um die Uhr zu öffnen.
22-Jähriger attackiert, Schüsse fallen
In der Nacht auf Sonntag wurde ein 22-Jähriger am Schwedenplatz von vier bislang unbekannten Männern angegriffen und mehrfach ins Gesicht geschlagen. Während der Auseinandersetzung soll einer der Angreifer mehrere Schüsse abgegeben haben. Laut Polizei dürfte es sich um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben. Die vier Männer flüchteten; eine Fahndung blieb zunächst erfolglos.
Für Platt ist der Vorfall ein weiteres Warnsignal. „Stadt und Bezirk versagen in ihrer Verkehrs- und Sicherheitspolitik derzeit auf ganzer Linie“, sagte der FPÖ-Klubobmann der Inneren Stadt zu Heute. Er verwies auch auf eine Auseinandersetzung zwischen Taxifahrern auf der Rotenturmstraße.
Polizeiinspektionen sollen rund um die Uhr öffnen
Kritik übt Platt an den Öffnungszeiten der Polizeiinspektion am Laurenzerberg. Laut den Angaben der Wiener Polizei ist der Parteienverkehr dort werktags von sieben bis 19 Uhr vorgesehen; an Sonn- und Feiertagen gibt es keinen Parteienverkehr. Platt fordert, die Inspektion wieder rund um die Uhr zu öffnen.
Der FPÖ-Mann kritisiert außerdem Schwerpunktkontrollen, etwa am Concordiaplatz. Die Polizei solle ihre Kräfte stärker auf die Bekämpfung von Kriminalität konzentrieren und mehr Präsenz auf den Straßen zeigen. Auch ÖVP-Bezirksvorsteher Markus Figl nahm Platt ins Visier: Dieser solle sich nach Ansicht des freiheitlichen Klubobmanns stärker um die Sicherheit im Bezirk kümmern.
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