In Kuchl (Salzburg) hat die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb gegenüber den Salzburger Nachrichten erklärt, man müsse wohl den Privat-Pkw und das Einfamilienhaus loslassen. Die Professorin für Meteorologie an der Universität für Bodenkultur Wien sieht den Klimawandel paradoxerweise als nicht mehr aufzuhalten, zugleich aber als Chance für mehr Lebensqualität.
Die Forscherin und ihre Forderungen nach Verzicht
Kromp-Kolb, Jahrgang 1948 und seit Jahrzehnten öffentlich als Klimaforscherin präsent, wiederholt damit eine Linie, die sie schon früher scharf zog. Laut dem Bericht des exxpress vom 22. Oktober geht es konkret um kein eigenes Auto, kein Einfamilienhaus im Grünen und weniger Flugreisen. Die Salzburger Nachrichten zitieren sie mit der Kernaussage, man müsse diese Dinge „loslassen“.
Bürger gegen die Vorgaben von oben
Der Kontrast ist deutlich. Während viele Familien noch immer auf das eigene Fahrzeug und das eigene Dach über dem Kopf setzen, kommt aus dem akademischen Umfeld die Aufforderung zum Verzicht. Kromp-Kolb hat bereits 2019 in der Kronen Zeitung Flugreisen für Shopping mit dem Verweis auf Fragen der Enkelgeneration zum Nationalsozialismus verglichen – eine Formulierung, die damals für Aufsehen sorgte. Auch jetzt bleibt die Botschaft klar: Individuelle Freiheiten und Besitz sollen zurückstehen. Ob die Bürger diesen Tausch gegen „mehr Lebensqualität“ mitmachen wollen, steht auf einem anderen Blatt.
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