Am Nationalfeiertag fragte ein Mädchen Alexander Van der Bellen, warum Österreich nicht wie die USA Kindern bereits mit ihrer Geburt die Staatsbürgerschaft verleihe. Der Bundespräsident antwortete: „Ich würde das auch unterstützen. Aber das Gesetz ist leider derzeit ein anderes.“
Idee ist nicht neu
Wie berichtet, ist die Idee, die österreichische Staatsbürgerschaft an in Österreich geborene Migrantenkinder zu verschenken, nicht neu: Die Initiative „Ein Pass, der passt“ etwa fordert, dass in Österreich geborene Kinder die Staatsbürgerschaft bei der Geburt erhalten, wenn ihre Eltern bereits mehrere Jahre legal im Land leben. Zu den Unterstützern zählen unter anderem der frühere SPÖ-Bundeskanzler Franz Vranitzky, der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler (ÖVP) und die frühere Präsidentin des Obersten Gerichtshofs, Irmgard Griss.
Kein einziger positiver Kommentar
Für die Leser von unzensuriert kommt eine diesbezügliche Gesetzesänderung nicht in Frage. Unter dem Facebook-Beitrag des Artikels „VdB will Staatsbürgerschaft für in Österreich geborene Migranten“ gibt es keinen einzigen positiven Kommentar zur Aussage des Bundespräsidenten. Hier ein paar Wortmeldungen dazu:
Aber nicht im Ernst? Früher sagte man, „erst denken, dann sprechen“, hat er das nicht gelernt? Armes Österreich. Er möchte, dass wir Amerika werden. Er war und bleibt eben ein Grüner. Sicher nicht. Unmögliche Aussage.
Linke jubeln
Die derberen Kommentare haben wir bewusst weggelassen. Positive Signale für Van der Bellens Vorstoß, auch Migranten-Kindern bei ihrer Geburt die Staatsbürgerschaft zu verleihen, kommen lediglich von linker Seite und etwa von NGOs wie SOS-Mitmensch.
Im Anhang finden Sie weitere Kommentare zu Van der Bellens Staatsbürgerschafts-Aussage:

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