Nach der Äußerung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen über Russland („Ein Zwerg, der sich wie ein Riese benimmt“) reagierte die Russische Botschaft in Wien mit einem geflügelten Wort aus einer Fabel.
Österreichs Neutralität beschädigt
Das Staatsoberhaupt, das mit dieser Aussage zum wiederholten Male Österreichs Neutralität mit den Füßen trat, machte diese Äußerung im Rahmen des Investitionsforums am 14. September in Wien und in Anwesenheit der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde.
Botschaft reagiert mit „geflügeltem Wort“
Die russische Botschaft in Wien schrieb auf X:
Wir erlauben uns unsererseits, den österreichischen Bundespräsidenten, der bereits nicht zum ersten Mal und dabei unbeholfen versucht, außenpolitische Fragen zu kommentieren, an ein geflügeltes Wort aus der berühmten Fabel von Iwan Krylow zu erinnern: „Der Mops! Klar, ist ein starker Mann, der bellt auch Elefanten an!“
Zudem bemerkte die Botschaft, dass solche Äußerungen dem Staatsoberhaupt eines Landes, dessen Souveränität und Unabhängigkeit von der Russischen Föderation als Rechtsnachfolgerin der Sowjetunion garantiert wurde, keine Ehre machen würden.
Israel Kriegsverbrechen vorgeworfen
Van der Bellen hat damit innerhalb von nur wenigen Wochen Österreichs Neutralität keinen guten Dienst erwiesen. Wie berichtet, hielt der Bundespräsident vor der UN-Generalversammlung eine Skandalrede, die eine einzige Parteinahme für die Palästinenser war. Er warf Israel in Bezug auf die erzwungenen Absiedlungen von Palästinensern im Westjordanland „Verletzung des Völkerrechts“ und „Kriegsverbrechen“ vor – und das ziemlich einseitig, ohne die Gräueltaten der Gegenseite zu erwähnen.
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