„Europa ist die beste Idee der Welt“, sagt Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Ende eines Lobliedes, das er in den sozialen Medien auf Europa singt, aber die EU meint. Dass das Staatsoberhaupt den Kontinent Europa fälschlicherweise mit der Europäischen Union gleichsetzt und damit die dramatische Fehlentwicklung der Gegenwart völlig ausblendet, führt zu scharfer Kritik.Â
Völlige Realitätsverweigerung
FPÖ-Außenpolitiksprecherin Susanne Fürst spricht von einer „völligen Realitätsverweigerung“. Wenn Van der Bellen die EU als Garant für Frieden preise, betreibe er geradezu orwellsche Realitätsumkehr. Diese Union habe sich längst in ein kriegstreiberisches Konstrukt verwandelt, das als williger Erfüllungsgehilfe für Rüstungskonzerne agiere. Anstatt diplomatische Lösungen zu suchen, befeuere man mit einem fatalen Sanktionsregime und endlosen Milliardenzahlungen in die Ukraine einen Konflikt, der nicht der unsere sei. Das Resultat wäre kein Frieden, sondern die systematische Zerstörung unseres heimischen Wohlstands, reagierte Fürst auf die Aussagen des Staatsoberhaupts.
Mahnende Worte wären angebracht
Mahnende Worte wären laut der freiheitlichen Außenpolitiksprecherin angesichts der aktuellen Krisen dringend angebracht gewesen. Wörtlich meinte sie:
Europa ist unter dem Diktat der EU-Eliten schon lange nicht mehr sicher. Es ist zu einem Pulverfass geworden, randvoll mit den katastrophalen Folgen der illegalen Massenzuwanderung. Gewalt, importierte Kriminalität und archaische Gesellschaftsvorstellungen prägen mittlerweile den Alltag in unseren Städten. Die EU ist genau zu dem verkommen, vor dem sie die Bürger eigentlich schützen sollte!
