Personen sind gewechselt, Probleme bleiben. FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker rechnet in einer Presseaussendung knallhart mit der SPÖ ab: Markus Marterbauer setze den gescheiterten Babler-Kurs nahtlos fort und wolle mit aller Kraft verhindern, dass die Freiheitlichen je in eine Regierung kommen.
Türschildwechsel statt Kurswechsel
Laut Hafenecker unterstreicht Marterbauer damit, dass er und der abtretende Parteichef Andreas Babler „Brüder im Geiste“ seien. Babler habe Marterbauer entdeckt und zum Finanzminister gemacht. Dass der nun am gescheiterten Kurs festhalte, überrasche wenig:
Der Obmannwechsel ist nicht mehr als das Auswechseln des Türschildes. Die SPÖ bleibt fest in der Hand blutroter Marxisten.
Babler habe die Interessen der Österreicher verkauft, um Vizekanzler spielen zu können – das Ergebnis sei an Rankings und Statistiken ablesbar.
Umfragen sprechen eine klare Sprache
Während die SPÖ intern um die Nachfolge ringt und Marterbauer Anfang 2027 das Vizekanzleramt übernehmen soll, liegen die Freiheitlichen in aktuellen Erhebungen klar vorn. Unique Research und Heute sehen die FPÖ bei 37 Prozent, die SPÖ mit Marterbauer bei 17 Prozent. In der Lazarsfeld-Umfrage für oe24 kommt die FPÖ sogar auf 41 Prozent und liegt damit allein vor ÖVP, SPÖ und NEOS zusammen. Hafenecker betont, die Menschen hätten ein Gespür dafür, wer es ernst meine und sich für die Österreicher ins Zeug lege – und genau deshalb gewinnen Herbert Kickl und die FPÖ jeden Tag mehr an Vertrauen.
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