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Svazek erwartet sich von Automobilherstellern gute Fahrzeuge, aber keine politische Gesinnungsprüfung.

Svazek erwartet sich von Automobilherstellern gute Fahrzeuge, aber keine politische Gesinnungsprüfung.

Nach Sachsen-Anhalt-Eklat: Marlene Svazek will nicht mehr BMW fahren

Marlene Svazek, Landeshauptfrau-Stellvertreterin in Salzburg (FPÖ), hat sich nach dem Dienstwagen-Eklat in Sachsen-Anhalt auf Facebook klar geäußert. „BMW – ist das euer Verständnis von Demokratie?“, fragte sie. Außerdem gab sie ihre Überlegung preis, die Automarke zu wechseln. 

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Leasing-Angebot zurückgezogen

Anlass für Svazeks Äußerungen ist der Vorfall im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt, wo BMW nach der Wahl des AfD-Manns Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten sein Leasingangebot ohne Begründung zurückgezogen hatte. 

Entscheidet Parteizugehörigkeit über Kunden-Akzeptanz?

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Svazek meinte dazu, dass ein demokratisch gewählter Landtagspräsident eine staatliche Institution und nicht bloß seine Partei repräsentieren würde. Wenn derjenige einen Dienstwagen der Marke BMW fahre, unterstütze man damit keine politische Gesinnung, sondern erfülle einen ganz normalen Geschäftsauftrag. Wörtlich fragte sie: 

Und ganz abgesehen davon, seit wann entscheidet die Parteizugehörigkeit darüber, wer als Kunde akzeptiert wird? 

BMW mache weltweit Geschäfte mit Staaten und Regierungen unterschiedlichster politischer Ausrichtung. Da dürfe man schon fragen: „Gelten eure moralischen Maßstäbe überall oder nur dort, wo es gerade bequem ist?“

„Erwarte mir von Automobilherstellern keine Gesinnungsprüfung“

Ganz abgesehen davon solle man sich überlegen, wer den Niedergang des Verbrenners und damit auch von Marken wie BMW befeuert habe, ja, sie sogar als Feindbild sehe. Die AfD sei es bestimmt nicht.

Sie selbst, so Svazek, würde BMW fahren – noch. Sollte BMW aber tatsächlich eine derart antidemokratische Haltung vertreten, würde sie das nicht nur als absolute Frechheit empfinden. Sie werde dann auch aus voller Überzeugung die Automarke wechseln. Das werde BMW egal sein, für sie aber sei das eine Grundsatzentscheidung. Svazek sagte: 

Ich erwarte von einem Automobilhersteller gute Fahrzeuge und faire Geschäftsgrundsätze, keine politische Gesinnungsprüfung.

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