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Absurd: Im Dienst durfte die Polizeianwärterin ihre Dienstwaffe tragen; außerhalb der Arbeit hatte sie Waffenverbot.

Absurd: Im Dienst durfte die Polizeianwärterin ihre Dienstwaffe tragen; außerhalb der Arbeit hatte sie Waffenverbot.

Terrorverdacht und Waffenverbot: Polizeischülerin sollte Dienstwaffe erhalten

Eine Polizeianwärterin unter Terrorverdacht sollte trotz vorläufigen Waffenverbots ihren Praxisdienst mit Dienstwaffe antreten. Inzwischen wurde die Frau für die Dauer der Ermittlungen vom Dienst abgezogen.

Ermittlungen gegen Polizeianwärterin

Gegen die 23-Jährige laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der kriminellen Vereinigung beziehungsweise der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation. Laut Kronen Zeitung sollte sie am morgigen Sonntag einen mehrmonatigen Praxisdienst bei einem Wiener Stadtpolizeikommando beginnen. Eine interne Anweisung habe vorgesehen, ihr bei Dienstantritt Waffengurt und Dienstwaffe auszufolgen und beides nach Dienstende wieder einzuziehen.

Dabei bestand gegen die Anwärterin ein vorläufiges Waffenverbot. Nach einer Anfrage der Krone änderte das Innenministerium die Vorgangsweise: Die Frau wurde für die Dauer der Ermittlungen vom Dienst abgezogen. Ob sie danach bei der Polizei bleibt, sei noch offen. Die Vorwürfe sind Gegenstand laufender Ermittlungen und nicht als erwiesen anzusehen.

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„Dieser Vorfall ist so unglaublich“

FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann kritisiert, dass die Anwärterin trotz Waffenverbots zunächst für einen Dienst mit Pistole vorgesehen gewesen sein soll. „Wie kann es sein, dass in Österreich auch mutmaßliche islamistische Terroristen zum Polizeidienst ausgebildet werden? Dieser Vorfall ist so unglaublich, dass einem beinahe die Worte fehlen“, so Darmann.

Die FPÖ stellt zudem die Frage, „wer denn verhindere, dass die Dame nicht im Besitz einer Dienstwaffe einen Anschlag begeht?“ Darmann vergleicht die Planung mit einem Busfahrer, dem der Führerschein abgenommen werde, der aber dennoch Schulkinder zur Schule fahren solle. ÖVP-Innenminister Gerhard Karner habe die Kontrolle verloren, lautet Darmanns Vorwurf.

Nicht der erste Zwischenfall

Auch ein anderes Detail macht stutzig: Erst kürzlich berichtete unzensuriert über einen ähnlich heiklen Fall in einem Polizeiausbildungskurs: Am 20. Oktober teilte die Bundespolizei mit, eine 27-jährige Polizeischülerin nach Verdachtsmomenten mit islamistischem Bezug aus der Ausbildung entlassen zu haben – dabei soll die Frau sogar dieselbe Klasse wie die gebürtige Afghanin besucht haben.

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