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Der Spiegel fragte angesichts des linksextremen Anschlags auf die Kletterroute ganz ungeniert: „Ist das Widerstand gegen rechts oder Gefährdung von Kletterern?“

Der Spiegel fragte angesichts des linksextremen Anschlags auf die Kletterroute ganz ungeniert: „Ist das Widerstand gegen rechts oder Gefährdung von Kletterern?“

Irre Frage: „Spiegel“ relativiert linksextremen Kletterrouten-Anschlag

Am 1.450 Meter hohen Ausweichkogel im steirischen Hochschwabgebirge kam es im Jahr 2025 zu einem gezielten, lebensgefährlichen Anschlag. Unbekannte flexten an der anspruchsvollen Kletterroute „Der geheime Schwob“, die 2020 von FPÖ-Chef Herbert Kickl miterschlossen worden war, die Sicherungshaken mit einem Winkelschleifer ab. Jetzt macht ein linkes Nachrichtenmagazin mit einer verstörenden Frage zu dem Anschlag auf sich aufmerksam.

Linksextreme bekannten sich zum Anschlag

Auf der linksextremen Plattform Indymedia folgte damals prompt ein Bekennerschreiben unter dem Motto „Take Back The Peaks“ und dem Aufruf, „Faschisten aus dem Gebirge jagen“. Dass Kletterer durch die Hinterhalte hätten in den Tod stürzen können, interessierte die Täter nicht. Der 26-jährige deutsche Hauptverdächtige kam vor dem Bezirksgericht Bruck an der Mur mit einer milden Diversion davon.

Ein skandalöser Versuch der Rechtfertigung

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Für einen regelrechten Eklat sorgt jedoch die anschließende mediale Aufarbeitung durch das deutsche Magazin Der Spiegel. Anstatt eine gemeingefährliche Straftat unmissverständlich als das zu benennen, was sie ist – ein Anschlag auf Menschenleben –, stieg das Blatt in eine absurde Debatte ein. Ernsthaft stellte das Magazin die Frage, ob der Anschlag womöglich als „Widerstand gegen Rechts“ umzudeuten sei. Wörtlich heißt es dort:

FPÖ-Politiker Herbert Kickl erschloss eine Route in den Bergen. Dann sägte ein Mann Bohrhaken ab, auf einer linken Plattform erschien ein Bekennerschreiben. Ist das Widerstand gegen rechts oder Gefährdung von Kletterern?

Diese gefährliche Relativierung stellt die Tatsachen komplett auf den Kopf: Eine lebensgefährliche Gewalttat wird durch ideologische Rhetorik verharmlost und damit legitimiert.

Ist ein Mordversuch „Widerstand gegen Rechts“?

Der Publizist Florian Machl bringt das allgemeine Entsetzen über diese Form der Berichterstattung auf den Punkt. Er weist die Versuche, Straftaten gegen politische Gegner in einen salonfähigen Kontext zu rücken, scharf zurück und verurteilt das Agieren des Blattes:

Ein widerwärtiges deutsches Hassmedium, das sich für ein Qualitätsmedium hält, fragt: Ist ein Mordversuch ‚Widerstand gegen Rechts‘? Ist der Tatort eines Mordversuchs ein „politischer Tatort“?

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