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Das Archiv ist der größte Feind eines Politikers. Aussagen von Kurz zur Migration fliegen dem Ex-ÖVP-Kanzler jetzt um die Ohren.

Das Archiv ist der größte Feind eines Politikers. Aussagen von Kurz zur Migration fliegen dem Ex-ÖVP-Kanzler jetzt um die Ohren.

„Daran bist du nicht ganz unschuldig!“ Shitstorm auf Kurz-Warnung vor Bürgerkrieg

Nach Ausschreitungen, Brandstiftungen und Plünderungen in Frankreich warnte Ex-ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz vor Bürgerkriegsszenarien auch in Wien. Das nahmen ihm viele übel, die sich noch gut daran erinnerten, wie Kurz als Integrationsminister die Migration lobte. 

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Skandalöser Kurz-Sager

Unzensuriert berichtete im Jahr 2015 exklusiv über einen skandalösen Kurz-Sager beim Neujahrsbrunch der ÖVP in Gerasdorf, Niederösterreich. Zum Thema Integration verlautbarte der Integrationsminister damals:

Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher.

Kurz gab sich im Fernsehen unwissend

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Im April 2015 ersuchte der damalige FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz (heute Nationalratspräsident) Kurz im Parlament um Klarstellung seiner Aussage. Er erklärte das höhere Bildungsniveau mit dem vermehrten Zuzug von Studierenden aus dem EU-Raum. In einer TV-Konfrontation vom damaligen SPÖ-Chef Christian Kern auf diese Aussage angesprochen, gab sich Kurz allerdings unwissend. 

Schonungslose Abrechnung

Diese Aussage und andere, etwa, dass der Islam zu Österreich gehöre, oder dass wir zu wenig Willkommenskultur hätten, fliegen dem früheren Bundeskanzler nun um die Ohren. In den Facebook-Kommentaren rechnen die Kritiker mit Kurz schonungslos ab, nachdem er auf Instagram meinte:

Hinter dem Mob steht ein unheimliches Bündnis aus Linksextremisten und dem politischen Islam. Beide sind Feinde der Aufklärung sowie unserer freien und offenen Gesellschaft.

Welle der Empörung

„Daran bist du nicht ganz unschuldig“, schrieb Josef M., „Er hat doch gesagt, die sind Goldstücke“, kommentierte Pamela G.. Wenig schmeichelhaft für Kurz geht es weiter: „Der Österreich-Kaputtmacher spricht“ (Mini K.), „Dank ihm wird es wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis es in unseren Städten auch so zugeht“ (Rene H.), „Soll vor sich selber warnen“ (Renate P.), „Auf seinen Senf können wir verzichten, der soll sich endlich heraushalten, hat genug angerichtet“ (Hildegard S.).

Auf Facebook wundert sich auch der Klubobmann der FPÖ in Wien-Meidling, Walter Asperl, über die plötzliche Entdeckung von Kurz:

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