Nicht nur in Wien flüchten integrierte Ausländer vor den Zuständen in migrantisch geprägten Vierteln – auch in Graz ist die Situation für so manchen Einwanderer nicht mehr auszuhalten.
Nach Wien flüchten Ausländer auch aus Graz
Wie berichtet, hielt es bereits ein Kurde, der seit 24 Jahren in Österreich lebt, in seiner Gegend rund um den Viktor-Adler-Markt in Wien-Favoriten nicht mehr aus – Messerangriffe, körperliche Auseinandersetzungen und Polizeieinsätze sind dort an der Tagesordnung. Jetzt zeigt ein Fall aus Graz, dass es nicht nur im rot-pinken Wien, sondern auch im kommunistisch geführten Graz zu ganz ähnlichen Zuständen gekommen ist.
Aggressive Dealer machen Grazern das Leben schwer
Der 25-jährige Inder Santosch K. wohnt seit zehn Monaten in Graz – und ist dort alles andere als glücklich, wie die Gratiszeitung Heute berichtet. Der Volksgarten in Graz entwickle sich nach Angaben des Studenten zunehmend zu einem Drogenhotspot. Er berichtet, Dealer würden aggressiv reagieren: „Die Dealer werden brutal, sobald ich frage, warum sie hier Kokain verkaufen“, sagt er.
Inder erlebt tägliches Migrationschaos
Anfangs sei er von Österreich begeistert gewesen, inzwischen habe sich sein Eindruck jedoch stark verschlechtert. „Selbst in Indien habe ich mich wohler gefühlt als hier“, erklärt der Student, der täglich Streit, Gewalt und Drogendelikte beobachte.
Mit Blick auf sein im Oktober beginnendes Luftfahrtstudium sorgt er sich auch um andere junge Menschen: „Die jungen Österreicher sehen diese Leute beim Drogenkauf und wollen es dann selbst probieren“, mutmaßt er.
Stadt kämpft seit Langem mit Drogenproblem
Die Stadt Graz kämpft bereits seit Längerem mit der Situation. Seit Einführung der Schutzzone im Juli 2024 wurden laut Sicherheitsmanagement 1.062 Betretungsverbote ausgesprochen und 1.499 Anzeigen erstattet. Darunter fallen unter anderem 397 Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz sowie 709 Missachtungen von Betretungsverboten. Die Schutzzone wurde erneut um ein halbes Jahr verlängert.
