Eigentlich müssen die Österreicher angesichts der angespannten Budgetlage den Gürtel enger schnallen: Das Doppelbudget der Verlierer-Ampel verpflichtet die Bürger zum Sparen – doch für Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seine Mitarbeiter gibt es sogar noch mehr Geld.
12,3 Millionen jährlich für die Präsidentschaftskanzlei
Der parlamentarische Budgetdienst stellte inzwischen klar, dass der Präsidentschaftskanzlei laut Doppelbudget mehr Mittel zur Verfügung stehen: Sie soll künftig rund 12,3 Millionen Euro pro Jahr erhalten. Das entspricht für 2027 einem Anstieg von 0,12 Millionen Euro beziehungsweise 0,9 Prozent gegenüber dem Bundesvoranschlag 2026. Für 2028 bleiben die Ausgaben stabil. Insgesamt machen die Kosten etwa 0,01 Prozent der Staatsausgaben aus.
Höhere Personalkosten und Projekte
Der Anstieg wird vor allem durch höhere Personalkosten aufgrund gesetzlicher Gehaltsanpassungen erklärt. Geplant sind weiterhin Projekte wie Instandhaltung, IT-Sicherheit und Sanierungen. Der Personalstand bleibt 2027 mit 93 Planstellen unverändert, soll 2028 leicht sinken und bis 2031 auf 88 Planstellen reduziert werden.
Ende 2024 verfügte die Präsidentschaftskanzlei außerdem über 6,58 Millionen Euro Rücklagen, die unverändert bestehen bleiben.


