Zum Inhalt springen
Gerhard Zeiler hat mit harten Worten den Weg der SPÖ angemahnt.

Gerhard Zeiler hat mit harten Worten den Weg der SPÖ angemahnt.

„Weg einer Sekte“: Gerhard Zeiler teilt gegen Kurs der SPÖ aus

Nachdem sich die SPÖ gegen Gerhard Zeiler als Parteichef entschieden hat, kündigte der frühere Time-Warner-Manager in Wien die Gründung einer neuen Einrichtung an. Das von ihm finanzierte „Institut 2035“ soll als Thinktank Lösungsansätze für drängende Zukunftsfragen in Österreich und Europa erarbeiten. Zeiler verortet das Institut in der breiten Mitte der Gesellschaft und betont, dass die weltanschauliche Basis sowohl sozial als auch wirtschaftsfreundlich ausgerichtet sein werde. Eine Parteigründung schloss er dabei ausdrücklich aus.

Politische Anzeige

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Scharfe Töne in Richtung der SPÖ-Führung

Neben den Plänen für das neue Institut nutzte Zeiler den Auftritt für eine inhaltliche Standortbestimmung bezüglich der SPÖ. Mit Blick auf den beschlossenen Übergang an der Parteispitze sparte er nicht mit deutlichen Worten. Er forderte eine klare inhaltliche Ausrichtung, um nicht weiter in den Umfragen abzurutschen, und warnte vor falschen politischen Weichenstellungen.

Sollte die SPÖ den Weg von Jeremy Corbyn, Jean-Luc Mélenchon oder der Linken in Deutschland gehen, dann geht sie den Weg einer Sekte, die irrelevant wird.

Anhaltendes Umfragetief und ausbleibende Trendwende

Politische Anzeige

POLITISCHE ANZEIGE der FPÖ. Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Die Verunsicherung in der SPÖ spiegelt sich auch in aktuellen Stimmungswerten wider. Trotz des angestrebten Führungswechsels und der anstehenden Übergabe der Regierungsfunktionen an den designierten Vizekanzler Markus Marterbauer gelingt den Sozialdemokraten laut jüngsten Umfragen keine Trendwende. Die Partei verharrt in den Sonntagsfragen auf historisch niedrigen Werten, während die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der aktuellen Regierungsarbeit wächst. Die anhaltenden Debatten über Spitzenpersonal und inhaltliche Ausrichtung zeigen, warum Beobachter wie Gerhard Zeiler der Partei einen dringenden Kurswechsel anraten, um den fortwährenden Verlust zu stoppen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teilen Sie diesen Artikel

Wie finden Sie diesen Artikel?

Klicken zum Abstimmen

Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Kommentare erscheinen zu Kanalbeiträgen mit freigeschalteter Diskussion (ohne Bot-Button unter dem Post).