Die SPÖ ist bei den Wählern unten durch – und das auch mit dem laut System-Medien ach so beliebten Markus Marterbauer als designierten Vizekanzler. Mit ihm in dieser Position kämen die Genossen laut einer Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft für Oe24 nur auf 16 Prozent.
Keine Trendwende
Der ausgemachte Wechsel in der Regierung bringt also keinen Effekt für die Roten. Während es Andreas Babler nur noch auf zwölf Prozent Zustimmung brachte, bedeuten die 16 Prozent mit Marterbauer auch keine Trendwende für eine Partei, in der noch immer eine neue Galionsfigur gesucht wird.
Kickl klar Nummer eins
Wären am Sonntag Nationalratswahlen, sähe es (ohne Marterbauer) laut Umfrage in den Rohdaten so aus: FPÖ 39 Prozent, ÖVP 12, SPÖ 11, Grüne 10, Neos 5 und KPÖ 4. Damit liegt die FPÖ in den Rohdaten vor ÖVP, SPÖ und NEOS zusammen! Auch bei der Kanzlerfrage ist Herbert Kickl mit 47 Prozent die klare Nummer 1. Christian Stocker kommt auf 16 Prozent, Andreas Babler nur noch auf 8.


Unzufriedenheit der Österreicher immer größer
Hintergrund dieser Umfrage-Schlappe für die Verlierer-Ampel ist die immer größer werdende Unzufriedenheit der Österreicher mit der Regierung: 58 Prozent bewerten die Dreierkoalition mittlerweile als schlecht – um 4 Prozent mehr als noch vor einer Woche. 43 Prozent sagen sogar, dass die Regierung sehr schlecht sei. Zufrieden mit der Regierung sind überhaupt nur noch 19 Prozent.
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