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Österreichs öffentliche Universitäten verfügen 2025 bis 2027 über insgesamt 16,2 Milliarden Euro – und wollen für danach noch viel mehr.

Österreichs öffentliche Universitäten verfügen 2025 bis 2027 über insgesamt 16,2 Milliarden Euro – und wollen für danach noch viel mehr.

„Fordert, was ihr kriegen könnt“: Universitäten bringen sich gegen Einsparungen in Stellung

Österreichs Universitäten fordern für die Jahre 2028 bis 2030 noch mehr Steuergeld als bisher.

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Immer mehr Steuergeld für Universitäten

Insgesamt 18 Milliarden Euro wollen sie, also deutlich mehr als derzeit. Denn in der laufenden Leistungsvereinbarungsperiode 2025 bis 2027 erhalten die Universitäten insgesamt 16,2 Milliarden Euro.

Das entspricht rechnerisch durchschnittlich 5,4 Milliarden Euro pro Jahr. Gegenüber der vorherigen Periode 2022 bis 2024 ist das Gesamtbudget um 3,9 Milliarden Euro beziehungsweise 31,7 Prozent gestiegen.

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Universitätsbudget im Vergleich zum Bundesheer

Ein Vergleich mit dem Verteidigungsbudget verdeutlicht die Größenordnung der öffentlichen Ausgaben. Für das Bundesheer sind im Bundesvoranschlag 2026 rund 4,76 Milliarden Euro an Auszahlungen vorgesehen. Die öffentlichen Universitäten verfügen in der laufenden Dreijahresperiode dagegen über insgesamt 16,2 Milliarden Euro.

18 Milliarden Euro für die nächsten drei Jahre

Die Universitätenkonferenz (uniko) fordert für die Leistungsvereinbarungen 2028 bis 2030 insgesamt 18 Milliarden Euro. Nach ihrer Argumentation soll damit vor allem die Inflation abgegolten werden.

Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) hat bereits erklärt, dass sich diese Summe angesichts des Konsolidierungsbedarfs des Bundes nicht ausgehen werde.

Eigene Reformvorschläge unzureichend

Die Universitäten selbst haben bereits Reformvorschläge vorgelegt. Denkbar wären etwa eine engere Zusammenarbeit zwischen Universitäten, eine bessere Abstimmung ähnlicher Studienangebote oder gemeinsame Verwaltungs- und Beschaffungsstrukturen. Der große Wurf sind diese Vorschläge jedoch nicht.

Widerstand gut vorbereitet

Umso besser läuft der mediale Aufschrei vor möglichen Einsparungen durch das Ministerium. So warnt die Universitätenkonferenz vor Konsequenzen, sollte das Budget nicht ausreichend steigen.

Der ORF bewirbt die Studentenproteste, die dagegen in Stellung gebracht werden. Bis Ende Oktober 2026 soll der Finanzierungsrahmen für die Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030 festgelegt werden. Doch die Universitäten wollen keinen Beitrag zur Budgetsanierung leisten. Lieber den Steuerzahler melken.

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