Für Personen, die nicht eindeutig als Frau oder Mann wahrgenommen werden, sei das Aufsuchen von Toiletten eine Hürde und mit Angst vor Diskriminierung und Gewalt verbunden. Eine mit Steuergeld finanzierte Broschüre soll dem Abhilfe schaffen. Zumindest an den Hochschulen.
Toiletten-Regeln schon immer politisch aufgeladen
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die Akademie der bildenden Künste Wien sowie der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen haben sich zusammengetan, um die Geschlechter-Diversität an Universitäten zu erklären und zu stärken. Mit dabei: Die frühere grüne Bildungssprecherin Eva Blimlinger. Zentrales Thema im bunten Heft: Die negativen Auswirkungen auf „inter“- und „nicht-binäre“-Personen, die schon wegen einer falschen Anrede oder Blicke in „Erschöpfungszustände“ geraten, sowie „Klopolitiken“. Denn Toiletten und Regeln, wer welche benutzen darf, seien schon immer politisch aufgeladen gewesen.
Sexualisierte Übergriffe
In der Broschüre wird folgendes Problem beschrieben: „Inter“- und „nicht-binäre“-Personen müssten sich meistens zwischen zwei geschlechtszuweisenden Toiletten entscheiden, obwohl diese möglicherweise nicht ihrer Geschlechtsidentität entsprechen würden. Wörtlich heißt es im mit Comic-Zeichnungen geschmückten Heft:
Personen, deren Erscheinungsbild nicht in die gängigen Vorstellungen von Frauen oder Männern passt, erleben in öffentlichen Toiletten häufig Diskriminierung und Gewalt. Sie werden angestarrt, ihre Geschlechtsidentität wird durch Sätze wie: „Das hier ist die Frauen-Toilette!“ in Frage gestellt, sie werden der Toilette verwiesen, mit Gewaltdrohungen konfrontiert oder erleben sexualisierte Übergriffe.
Harndrang wird unterdrückt
Diese Situation trage dazu bei, heißt es weiter in der Broschüre, dass betroffene Menschen über den Tag möglichst wenig trinken und essen, um das Aufsuchen öffentlicher Toiletten zu vermeiden. Oder sie würden versuchen, den Harndrang möglichst lange zu unterdrücken. All dies könne ernstzunehmende gesundheitliche Folgen haben.
Slowakei verankert “Mann” und “Frau” in der Verfassung
Während viele Länder – beispielsweise die USA oder die Slowakei, die die biologischen Geschlechter „Mann“ und „Frau“ in der Verfassung verankerte – dazu übergegangen sind, gegen den Genderwahn vorzugehen, müssen die österreichischen Steuerzahler weiterhin tief in die Tasche greifen, um die Ideologie der Geschlechtervielfalt anzupreisen.
Broschüre im Anhang
Im Anhang finden Sie die Broschüre mit dem Titel „trans.inter*.nicht-binär.“, in der Sie erfahren können, wie Geschlechternormen und Machtverhältnisse „kritisiert und verändert werden können“, wie die richtige Schreibweise bei Transpersonen anzuwenden ist, oder wie man eine unerwünschte Outing-Situation verhindert. Viel Spaß beim Lesen.


