Zum Inhalt springen
FPÖ-Chef Herbert Kickl startete in Matrei, Osttirol, seine Herbst-Tour. Mit scharfer Kritik an der Verlierer-Ampel und Neuwahl-Ansage.

FPÖ-Chef Herbert Kickl startete in Matrei, Osttirol, seine Herbst-Tour. Mit scharfer Kritik an der Verlierer-Ampel und Neuwahl-Ansage.

„Wer von den Schwarzen, Roten, Grünen und Rosaroten übernimmt die Verantwortung?“

Grandioser Start der „Wir sind für euch da“-Tour von FPÖ-Chef Herbert Kickl in Matrei, Osttirol, und Feistritz, Kärnten, wo die Veranstaltungssäle bis auf den letzten Platz gefüllt waren. Und Kickl hatte Wichtiges mitzuteilen. 

Importierte Terroristen

Thema Nummer eins: Die Migrationspolitik. Wörtlich sagte er:

Wer von den Schwarzen, Roten, Grünen und Rosaroten übernimmt die Verantwortung für die importierten Drogendealer, die importierten Körperverletzer, (…) die importierten Terroristen? Dann wird es ganz still bei diesen Herrschaften, dann will keiner mehr was wissen von der Verantwortung – aber die gehört ihnen!

Verlierer-Ampel handelt gegen die Bevölkerung

Der FPÖ-Chef warf der Verlierer-Ampel vor, gegen den Willen der Bevölkerung zu handeln. Etwa bei der Sanktionspolitik gegen Russland und bei der Unterstützung der Ukraine. Er erinnerte ÖVP-Kanzler Christian Stocker, seinen Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und vor allem Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger an die immerwährende Neutralität. 

Schweiz stimmt über verschärfte Neutralität ab

Interessant: Heute, Sonntag, findet in der Schweiz eine Abstimmung zur Verschärfung der Neutralität statt, die unter anderem zum Ziel hat, seitens der neutralen Schweiz die Sanktionen gegen Russland aufzuheben. 

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz (links) mit Kärntens FPÖ-Chef Erwin Angerer im völlig überfüllten Veranstaltungssaal in Feistritz.

„Ist das Leben leistbarer geworden?“

Kickl fragte das Publikum, ob das Leben für die Bevölkerung leistbarer geworden sei. Er verwies dabei auf Pensionen, Familienbeihilfe und steigende Preise. Die von der Regierung beschlossenen Entlastungsmaßnahmen bezeichnete er als „bestenfalls einen Witz“.

Mit Neuwahlen Veränderungen möglich

Besonders kritisierte der FPÖ-Chef die Energiepolitik. Eine Strompreisbremse helfe aus seiner Sicht nicht ausreichend. Der Strom sei „um 50 Prozent teurer als vor einem Jahr“, sagte Kickl. Für den kommenden Winter warnte er vor einem „bösen Erwachen“.

Ziel der Regierung sei es laut Kickl, „die Freiheitlichen zu verhindern“. Neuwahlen würden aus seiner Sicht dazu führen, dass die FPÖ stärker werde und politische Veränderungen möglich würden. 

Das könnte Sie auch interessieren:

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teilen Sie diesen Artikel

Wie finden Sie diesen Artikel?

Klicken zum Abstimmen

Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal: