Der gemeingefährliche Anschlag auf jene Kletterroute, die unter anderem von FPÖ-Obmann Herbert Kickl erstbegangen wurde, ist nun ein Fall für die Justiz.

7. September 2026 / 11:33 Uhr

„Antifa“-Anschlag auf Kickls Kletterroute: Staatsanwaltschaft bringt Strafanzeige ein

Nach dem mutmaßlich linksextremen Anschlag auf die Kletterroute „Geheimer Schwob“ am Hochschwab hat die Staatsanwaltschaft Leoben nun Strafantrag gegen eine Person eingebracht. Der Vorwurf lautet auf Diebstahl und Sachbeschädigung; verhandelt wird am 22. Oktober am Bezirksgericht Bruck an der Mur.

Attentäter wollten „Faschisten aus dem Gebirge jagen“.

Die Route war 2020 von drei Bergsteigern erstbegangen und mit Haken versehen worden, unter ihnen FPÖ-Chef Herbert Kickl. Im Frühjahr 2025 tauchten Fotos auf, die nahelegten, dass Unbekannte die Sicherungshaken der Route mit einem Winkelschleifer entfernt hatten.

Über diese Fotos gelang der Fall ins Rollen. Auf einer Website wurden die Bilder veröffentlicht, begleitet von der Begründung „Faschisten aus dem Gebirge jagen“. Die FPÖ erstattete daraufhin Anzeige, die Alpinpolizei und weitere Behörden nahmen Ermittlungen auf. Von ursprünglich drei Verdächtigen blieb am Ende nur noch eine Person übrig. Ein Verfahren gegen einen der bekannten Verdächtigen wurde eingestellt, das gegen eine unbekannte Person ausgeschieden oder abgebrochen.

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