Den österreichischen Zeitungen geht es nicht gut. Dem Vernehmen nach stehen tausend Mitarbeiter vor Kündigungen. Und manche Journalisten, die die Leser aufgrund ihrer oft einseitigen Berichterstattung vertreiben, tragen inhaltlich zur Verbesserung der Situation nichts bei. Hans Rauscher zum Beispiel dürfte einen biblischen Hass auf die FPÖ haben und erzählt im rosaroten Blatt daher Sachen, die längst schon widerlegt sind.Â
Begriff wird auch im Innenministerium verwendet
In seiner Kolumne mit dem Titel „Remigration = Deportation von Staatsbürgern“ behauptet Rauscher, dass das Wort „Remigration“ ein rechtsextremer Begriff sei und die Freiheitlichen ihn zu eigen machen würden und ihn in die Realität umsetzen wollen – also österreichische Staatsbürger „deportieren“.
Was Rauscher verschweigt: Remigration ist nichts anderes als ein wissenschaftlicher, lateinischer Begriff für das deutsche Wort „Rückführung“ und das Gegenteil von “Migration”. Weiters hat der Standard-Schreiber „vergessen“, seinen Lesern mitzuteilen, dass das Wort „Remigration“ ganz offiziell von staatlicher Stelle, nachgewiesen im Innenministerium, verwendet wird.Â
Gericht untersagte Behauptung
Rauscher behauptet, dass die Idee der Deportation von Staatsbürgern von einem Treffen von rechtsextremen Politikern, darunter der österreichische frühere Indentitären-Chef Martin Sellner, am Lehnitzsee in Potsdam stamme. Diesbezüglich erwähnte Rauscher nicht, dass ein Gericht diese falsche Behauptung von Correctiv über das Potsdam-Treffen, die der Mainstream nachplapperte, untersagt hat. Markus Lanz hatte sich im ZDF daraufhin sogar entschuldigt: „Ich war damals zu doof.“
“Fake News” krachend zusammengebrochen
Schließlich versucht Rauscher seinen Lesern weiszumachen, dass parlamentarische Mitarbeiter von freiheitlichen Nationalratsabgeordneten vom Verfassungsschutz überwacht werden würden. Er „übersieht“ dabei geflissentlich, dass FPÖ-Chef Herbert Kickl und Nationalratspräsident Walter Rosenkranz festgestellt haben, dass diese „Fake-News Kampagne von ORF und Standard krachend zusammengebrochen“ sei.Â
Kein Mitarbeiter unter Staatsschutz-Beobachtung
Rosenkranz ging damit in die Öffentlichkeit, nachdem er ein Gespräch mit der Direktorin für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), Sylvia Mayer, dem zuständigen Staatssekretär Jörg Leichtfried (SPÖ) sowie mit Vertretern aller Fraktionen im Parlament geführt hatte. Mayer hatte ihm versichert, dass es keinen einzigen parlamentarischen Mitarbeiter gäbe, der unter Staatsschutz-Beobachtung stehe.
Hält man sich exakt an die Fakten, was Journalisten eigentlich tun sollten, entgeht man Verdächtigungen, hier würde einer Märchen erzählen, um einer gewissen Partei Schaden zuzufügen. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.


