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FPÖ-Chef Udo Landbauer (rechts im Bild) will ein Landeskindergeld für jene Eltern, die ihr Kind zuhause betreuen und erhält dabei Unterstützung vom ehemaligen ÖVP-Bürgermeister von Berndorf.

17. Jänner 2023 / 22:13 Uhr

FPÖ will Landeskindergeld für Kinderbetreuung zuhause

Niederösterreichs FPÖ-Obmann Udo Landbauer fordert ein Landeskindergeld für jene Eltern, die ihre Kinder zuhause betreuen wollen anstatt in einer Tagesstätte. Nach den Vorstellungen der Freiheitlichen soll das Kinderbetreuungsgeld, das eine Leistung des Bundes darstellt, vom Land Niederösterreich insofern aufgestockt werden, damit Eltern auf die Höhe der Mindestsicherung kommen. Sie würden (die Familienbeihilfe nicht eingerechnet) somit fast 1.000 Euro monatlich an Familienleistungen erhalten.

Wahlfreiheit schaffen

Wünschenswert wäre eine Auszahlung bis zum vierten Lebensjahr. „Ich will ein Niederösterreich, in dem die Kinderbetreuung zuhause etwas zählt. Es geht um echte Wahlfreiheit, Wertschätzung und finanzielle Sicherheit für unsere Familien“, so Landbauer.

Der Freiheitliche erinnert in diesem Zusammenhang an die Asylberechtigten. Diese haben vier Monate nach positiven Asylbescheid statt der Grundversorgung einen Anspruch auf die Mindestsicherung. „Warum sollen unsere Kinder und Familien weniger wert sein?“, hinterfragt er.

Unterstützung von ÖVP-Politiker

Unterstützung für das FPÖ Hoffnungsmodell Landeskindergeld erhält Landbauer vom ehemaligen ÖVP-Bürgermeister Dr. Josef Guggenberger aus der Flachgauer Gemeinde Berndorf bei Salzburg. „Warum soll man nur jene Familien unterstützen, die ihre Kleinkinder extern betreuen lassen? Die familieninterne Betreuung verdient Wertschätzung. Hier wird gesellschaftlich wertvolle Arbeit geleistet“, sagt Guggenberger, der selbst das „Berndorfer Modell“ in seiner Heimatgemeinde erfolgreich umgesetzt hat.

In Oberösterreich hat der für Familien zuständige FPÖ-Landesrat Manfred Haimbuchner eine Förderung für jene Eltern, die ihre Kinder zuhause betreuen, bereits umgesetzt. Unzensuriert hat berichtet. Außerdem gibt es in Finnland ebenfalls – und zwar schon seit Jahrzehnten – eine Familienleistung für Eltern, die ihre Kinder in kein Tagesheim geben wollen.

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