Vor 55 Jahren, am 28. Mai 1971, nahmen Österreich und die Volksrepublik China diplomatische Beziehungen auf. Aus diesem Anlass fand heute, Mittwoch, im Parlament eine Veranstaltung zur Würdigung dieses Jubiläums statt.
Visa-freie Einreise für Österreicher
Nationalratspräsident Walter Rosenkranz konnte zu diesem Anlass auch die Botschafterin der Volksrepublik China, Mei Qi, begrüßen. Rosenkranz dankte der Botschafterin, die in Kürze nach Peking zurückkehren wird, für ihre Arbeit in Wien. In ihre Ära seien Visa-freie Einreisen für Österreicher in China möglich gemacht worden, zudem habe sie maßgeblichen Anteil am Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen. Ende August will Rosenkranz an der Spitze einer parlamentarischen Delegation nach China reisen.
Schon 25 Städtepartnerschaften
Nationalratsabgeordneter Christian Hafenecker (FPÖ), selbst Mitglied der Bilateralen Parlamentarischen Gruppe Österreich-China, betonte den kontinuierlichen und verlässlichen Dialog zwischen den beiden Ländern. Dadurch sei ein Vertrauen entstanden, das die Grundlage der heutigen bilateralen Beziehungen bilde. Hafenecker erwähnte, dass es in Österreich bereits 25 Partnerschaften mit Städten in China gebe. Ein Bürgermeister einer solchen Partnerschaft, nämlich Andreas Rabl aus Wels, nahm an den Feierlichkeiten im Parlament teil.

Walter Rosenkranz und Botschafterin Mei Qi (2. v. rechts) mit Mitgliedern des Vereins AC-ECI – Yang Chen, Walter Asperl, NR.-Abg. Christian Hafenecker und Lei Chen (ganz rechts).
Drachenbootrennen verbindet Völker
Hafenecker hob in seiner Rede die Wichtigkeit von zivilen Organisationen hervor, um die Beziehungen der beiden Länder mit Leben zu erfüllen. Bei einem dieser Vereine, der Österreich Chinesischen Gesellschaft für Bildung Kultur und Innovation (AC-ECI), sei er selbst Mitglied. Unter anderem veranstaltet AC-ECI das jährliche Drachenbootrennen mit internationalen Teilnehmern, auch mit Booten aus China. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am 27. Juni, ab 12 Uhr, in der Werft in Korneuburg in Niederösterreich statt.Â


