„Gegen das ZDF werden rechtliche Schritte wegen ihrer ungeheuerlichen Lügen eingeleitet“, schrieb Billionär Elon Musk gestern, Montag, auf dem Kurznachrichtendienst X. Der Sender hatte zuvor berichtet, Musk habe in Belfast (Irland) zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen.
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Weitere InformationenGegen diese „skandalösen Lügen“ im deutschen Fernsehen wolle er sich nun juristisch wehren, so Musk. Im Laufe des Prozesses solle dann genau herausgefunden werden, „welcher Idiot diese ungeheuerliche Lüge verfasst hat“, legte der Tech-Unternehmer ebenfalls auf X nach.
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Weitere InformationenMesserangriff in Belfast
Tatsächlich hat Musk einen Post des Aktivisten Tommy Robinson geteilt, in dem dieser dazu aufgerufen hatte, sich nach einem Messerangrifff eines Geflüchteten aus dem Sudan in Belfast an landesweiten Protesten zu beteiligen. Musk kommentierte diesen Beitrag mit den Worten: „Nur durch wiederholte und laute Proteste wird sich etwas ändern“.
Jagd auf Migranten
Im ZDF wurde der X-Post anschließend deutlich zugespitzt. „Ein brutaler Mordversuch auf offener Straße in Belfast. Jemand filmt, das Video geht viral. Ein rassistischer Mob macht daraufhin Jagd auf Migranten. Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist – und Tech-Milliardär Elon Musk“, moderierte Christina von Ungern-Sternberg einen Beitrag in der Sendung „ZDFheute live“ an. „Was steckt dahinter? Welche Akteure haben ein Interesse daran, ein Gewaltverbrechen dafür zu nutzen, um zum Bürgerkrieg aufzurufen?“
ZDF rudert zurück
Damit dichtete das deutsche Fernsehen Musk eine Aussage an, die er nie getätigt hat. Das löste auch in der Medien-Branche Empörung aus. Das ZDF ruderte daraufhin zurück: Die Formulierung sei unpräzise und deshalb missverständlich, hieß es vonseiten des Senders. Ob sich das ZDF damit vor der von Musk angekündigten Klage gerettet hat?
Welt-Journalistin Anna Schneider meinte nach der Reaktion des ZDF ironisch: „Immer diese Missverständnisse – man kennt sie ja von Charlie Kirk“.
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