In sozialen Netzwerken kursieren erneut Aufrufe zu einem möglichen Massenansturm auf die spanische Exklave Ceuta.
Am 15. August droht erneuter Sturm
Dabei wird dabei der 15. August als möglicher Termin genannt. Die Beiträge sollen sich vor allem an junge Personen in Marokko richten. Teilweise wird zu einer gemeinsamen Überquerung der Grenze beziehungsweise zu einem Grenzübertritt über den Küstenabschnitt bei Ceuta aufgerufen.
Ob hinter den Kampagnen organisierte Schleppergruppen oder andere Akteure stehen, ist bislang nicht eindeutig
Falschinformationen und KI-Videos im Umlauf
Bereits im Zusammenhang mit dem jüngsten Invasion wurden soziale Medien genutzt, um die Migranten mit Falschinformationen zur Reise nach Ceuta zu bewegen. Nach Recherchen spanischer Medien kursierten dabei auch manipulierte oder mithilfe künstlicher Intelligenz erstellte Videos, die eine angeblich offene Grenze oder besonders einfache Einreisemöglichkeiten suggerierten.
Durch die rasche Weiterverbreitung in TikTok-Videos, Messenger-Gruppen und anderen sozialen Netzwerken können sich Gerüchte innerhalb kurzer Zeit unter Tausenden Menschen verbreiten.
Spanien verstärkt Grenzsicherung
Die spanische Exklave war erst wenige Tage zuvor Schauplatz eines massiven Ansturms von Fremden aus Marokko. Nach offiziellen Schätzungen gelangten innerhalb kurzer Zeit Zehntausende illegale Nordafrikaner irregulär nach Ceuta.
Madrid hatte daraufhin zusätzliche Sicherheitskräfte und Soldaten in die Exklave entsandt. Noch Tage nach dem vermeintlichen Abzug der Migranten sollen noch hunderte von ihnen durch die Hafenstadt marodiert sein – unter anderem unter “Allahu Akbar”-Rufen
