Nun haben wir es schwarz auf weiß: Doris Schmidauer, die Gattin von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, reiste auf Steuerzahler-Kosten nach New York. Sie war Teil der Delegation beim Besuch der UN-Generalversammlung.
„Touristen-Truppe“
Der von Oe24-Herausgeber Wolfgang Fellner wenig schmeichelhaft als „Touristen-Truppe“ bezeichneten Delegation gehörten Van der Bellen, ÖVP-Kanzler Christian Stocker, Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und die „First Lady“ an.
Rechnung zahlen die Österreicher
Viele unzensuriert-Leser kommentierten: „Was macht die denn schon wieder dabei?“, oder: „Die hat diese Reise sicher nicht selbst bezahlt!“ Richtig: Auf Nachfrage von Oe24 steht nun fest, dass die Österreicher die Rechnung dafür quittiert bekommen.
Gast bei Selenskyj-Gattin
In einer Stellungnahme der Präsidentschaftskanzlei heißt es: Doris Schmidauer wäre in ihrer ehrenamtlichen Rolle als „First Lady“ Teil der Delegation, weil sie im Rahmen der UNO-Generalversammlung zu Terminen eingeladen war, zum Beispiel beim „Summit of Frist Ladies an Gentlemen Global Platform“ – veranstaltet von Olena Selenska.
Bei Selenska handelt es sich um die Frau des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Wörtlich schrieb die Präsidentschaftskanzlei:
Als Teil der Delegation werden die Kosten von der Präsidentschaftskanzlei getragen.
Begleitung von Partnern üblich
Laut Hofburg sei die Teilnahme an der UN-Generalversammlung für Partner der Staatschefs üblich. Im Verhandlungssaal gäbe es sogar eigene Plätze für die Partnerinnen und Partner. Bilder aus New York bestätigen das. Immer wieder sieht man im Hintergrund Doris Schmidbauer.
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