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Der Steiermark-Chef der Roten, Max Lercher (links), lobt Mario Kunasek und will mit ihm sogar eine Koaltion bilden.

Der Steiermark-Chef der Roten, Max Lercher (links), lobt Mario Kunasek und will mit ihm sogar eine Koaltion bilden.

SPÖ will plötzlich mit FPÖ in Koalition: „Können 40 Prozent nicht ignorieren“

Der SPÖ-Beschluss, niemals eine Koalition mit der FPÖ einzugehen, bekommt große Risse. Aufgrund der Wahlerfolge und Umfrage-Rekorde könne man die Blauen nicht mehr ignorieren, sagte der steirische Landesparteichef der Roten, Max Lercher. 

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Bereit, mit FPÖ zusammenzuarbeiten

Lercher zeigte sich in einem Interview mit der Kleinen Zeitung überraschend offen für eine Koalition mit der FPÖ. „Es wäre vermessen von mir zu sagen, eine Freiheitliche Partei mit fast 40 Prozent auszuschließen. Wenn wir unsere wichtigen Inhalte durchbringen, sind wir bereit, auch mit der FPÖ zusammenzuarbeiten“, betonte der SP-Mann.

Viel Lob für Kunasek

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Viel Lob gab es für den steirischen Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ). Er sei ein netter Mensch, nahbar und würde das auch leben. 

Möglich, dass Lercher bei der steigenden Beliebtheit von Mario Kunasek die Felle für die SPÖ davonschwimmen sieht, wenn sie sich gegenüber den Blauen nicht öffnet. Laut aktuellen Umfragen liegt die steirische FPÖ bei 43 Prozent, bei der fiktiven Landeshauptmann-Direktwahl würde Mario Kunasek 47 Prozent erhalten.

Stichelei gegen Babler

Lercher sprach mit der „Kleinen“ außerdem kritisch über den Zustand der Bundespartei – und stichelte dabei gegen Parteichef Andreas Babler. „Was wir abliefern, ist zu wenig. Ein Parteichef, der muss seine Partei ziehen“, sagte er. Gleichzeitig müsse sich die SPÖ bei der Bekämpfung von Freunderlwirtschaft und Korruption neu definieren.

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