Die selbstmörderischen Russland-Sanktionen, die gescheiterte Energiewende und der Iran-Krieg sorgen weiterhin für hohe Energiepreise.

7. August 2026 / 07:31 Uhr

Mehr Arbeitslose, weniger Wachstum: Iran-Krieg und Energiekrise belasten deutsche Wirtschaft

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Juli erneut gestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 3.007.000 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet – um 28.000 mehr als im Juli des Vorjahres. Damit erreicht die Zahl der Arbeitslosen den höchsten Stand seit zwölf Jahren. Ohne steuerfinanzierte Arbeitsplätze im öffentlichen Bereich würde die Arbeitslosenquote noch deutlich höher ausfallen.

Als Ursachen werden die gestiegenen Energiekosten infolge des Iran-Krieges, die anhaltend schwache Konjunktur, der demografisch bedingte Rückgang der Erwerbsbevölkerung sowie grundlegende Strukturprobleme der deutschen Wirtschaft angeführt.

Iran-Krieg belastet Konjunktur

Wie das Handelsblatt berichtet, haben führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Wachstumsprognose für 2026 auf 0,6 Prozent reduziert und damit gegenüber den bisherigen Erwartungen halbiert. Für das Jahr 2027 rechnen sie mit einem Wachstum von lediglich einem Prozent. Nach ihren Berechnungen führt der Iran-Krieg zu einem Verlust von rund 50 Milliarden Euro an Wertschöpfung.

Energiewende und Russland-Sanktionen treffen die Bevölkerung

Dabei ist der jüngste Anstieg der Energiepreise jedoch nur ein Symptom einer länger andauernden Entwicklung. Die Stilllegung der deutschen Kernkraftwerke im Zuge der Energiewende sowie die Sanktionen gegen Russland hätten Energie in Deutschland massiv verteuert. Die finanziellen Folgen träfen nicht die „globalistischen Eliten“, sondern die breite Bevölkerung.

Von einem Schock zum nächsten

Obwohl Deutschland weiterhin als wohlhabendes Land gelte, verliere ein wachsender Teil der Bevölkerung real an Kaufkraft. Inflationsbereinigt lägen die Einkommen nach wie vor unter dem Niveau des Jahres 2019.

Auch das Institut der Deutschen Wirtschaft warnt:

Seit Jahren schlafwandeln wir von einem wirtschaftlichen Schock zum nächsten.

Immer mehr Altersarmut

Nach dieser Darstellung verändert sich das Stadtbild in Deutschland zunehmend. Neben kriminellen Migranten würden auch immer mehr verarmte Pensionisten sichtbar. Aufgrund der Inflation reiche die Pension vieler Menschen trotz eines langen Arbeitslebens nicht mehr für den Lebensunterhalt aus, weshalb sie im Alter Pfandflaschen sammeln müssten.

Das Magazin Compact geht davon aus, dass nach 2030 rund die Hälfte aller Menschen über 65 Jahren unter schlechten Lebensbedingungen leben werde. Die soziale Frage gewinne daher immer stärker an Bedeutung. Den deutschen Eliten wird in diesem Zusammenhang vorgeworfen, sich stattdessen auf Masseneinwanderung, die Unterdrückung der Opposition und eine konfrontative Politik gegenüber den „Feinden des Epstein-Regimes“ zu konzentrieren.

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