164.573 ausländische Tatverdächtige gab es im vergangenen Jahr – und damit 7.515 mehr als noch 2023. Im ORF will man davon jedoch nichts wissen und berichtet lieber über einen Sternekoch in Südkorea.
Massiver Anstieg bei ausländischen Tatverdächtigen
21 Morde wurden, wie berichtet, durch Ausländer registriert. Hinzu kommen 471 Vergewaltigungen und 1.468 Fälle schwerer Körperverletzung – das hatte eine parlamentarische Anfrage der FPÖ aufgedeckt. Die Zahl tatverdächtiger Asylwerber stieg von 11.425 auf 11.896. Syrien führt die Herkunftsländer mit 14.863 Tatverdächtigen an. Dabei handelt es sich um einen Anstieg um 2.996 Personen gegenüber 2024. Insgesamt machten ausländische Tatverdächtige 47,7 Prozent aller ausgeforschten Verdächtigen aus.
ORF berichtet lieber über Randthemen
In der Berichterstattung des Staatssenders hörte man gestern, Mittwoch, nichts über die schockierenden Zahlen. Stattdessen wurden bemerkenswert irrelevante Randthemen behandelt, etwa die Geschichte eines südkoreanischen Kochs, dem eine Gefängnisstrafe droht, weil er Ameisen serviert haben soll.
Das sorgt für Kritik: „Diese Prioritätensetzung ist an Absurdität kaum mehr zu überbieten“, kommentierte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker. Offenbar halte der ORF derartige Kuriositäten für wichtiger als die Sicherheitslage im eigenen Land, so das Urteil.
ORF schweigt zu den wichtigsten Themen
„Wenn es darum geht, der FPÖ mit konstruierten Zusammenhängen, belanglosen und alten Chatverläufen oder fragwürdigen Kampagnen – oftmals im Gleichklang mit linken Medien – zu schaden, kennt der ORF weder Zurückhaltung noch Nachrichtenknappheit”, merkte der blaue Mandatar an. Dann werde tagelang berichtet, kommentiert und moralisiert. Gehe es aber um die dramatisch steigende Ausländerkriminalität und deren Folgen für die Sicherheit der eigenen Bevölkerung, herrsche plötzlich Funkstille.
Hafeneckers Vorwurf an den ORF: bei einem der wichtigsten innenpolitischen Themen des Jahres zu schweigen und damit seinen gesetzlichen Informationsauftrag zu verfehlen. Dadurch verliere der Sender weiter an Glaubwürdigkeit. Immer mehr Bürger würden den Eindruck gewinnen, dass der ORF nur mehr über jene Themen berichte, die der Verlierer-Ampel-Koalition und den Systemparteien nützen würden.
Staatssender weiterhin politischer Akteur
Auch unter der neuen designierten ORF-Führung sei keine Kursänderung erkennbar. Der ORF agiere „weiterhin als politischer Akteur statt als objektiver Informationsanbieter“, während kritische Berichterstattung über die Migrationspolitik ausbleibe.
Hafeneckers Forderung ist eindeutig: Der ORF müsse wieder seiner gesetzlichen Verpflichtung zu „objektiver, vollständiger und ausgewogener Information“ nachkommen, statt den Eindruck eines Regierungsfunks zu vermitteln.
