Die unnötige Debatte um die Erhöhung der Parteienförderung hat die Verlierer-Ampel in der Bevölkerung noch unbeliebter gemacht. ÖVP, SPÖ und Neos sind weit entfernt von einer Mehrheit, während die FPÖ zum dritten Mal in diesem Jahr ihren eigenen Rekord einstellt.
FPÖ wieder auf 38 Prozent
In Zahlen gegossen weist die Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft für Oe24 folgendes Ergebnis aus: FPÖ 38 Prozent, ÖVP 18, SPÖ 18, Neos nur noch acht. Die Pinken liegen damit auch schon weit hinter den Grünen, die aktuell auf zwölf Prozent Wähleranteil kommen würden, wären am Sonntag Nationalratswahlen.Â
Weit weg von Regierungs-Mehrheit
Das Vertrauen in die Regierung ist also weiter im Sinkflug. Zusammen käme die Dreierkoalition nur noch auf 85 Sitze. Das ist zu wenig, um im Parlament eine Mehrheit zusammenzubringen. Dafür bräuchten ÖVP, SPÖ und Neos 92 Mandate. Von den derzeit 110 Sitzen verliert die Verlierer-Ampel gleich 35 Mandate.
“Budgetäres Schlamassel” nicht abgefragt
Die Umfrage fand vom 1. bis 9. Juni statt. Also schlägt sich das „budgetäre Schlamassel“ (wie es FPÖ-Chef Herbert Kickl ausdrückte) in der Sonntagsfrage noch gar nicht nieder. Bemerken die Bürger die realen Einkommensverluste, könnte es für Schwarz-Rot-Pink noch weiter nach unten gehen.Â


