Andreas Babler und Schülerin mit Kopftuch

SPÖ-Chef Babler schweigt zu seiner Jugendorganisation, die wegen des Kopftuchverbots mit radikalen Kräften zum Schulstreik aufruft.

31. August 2026 / 17:18 Uhr

Kopftuchverbot: Sozialistische Jugend stellt sich auf Seite des politischen Islam

Dazu schweigt SPÖ-Chef Andreas Babler! Seine Jugendorganisation spricht sich klar gegen ein Kopftuchverbot für unter 14-jährige Mädchen aus und ruft noch dazu gemeinsam mit linksextremistischen, kommunistischen und offen antisemitischen Organisationen zum Schulstreik auf. 

Unfassbarer Kniefall

Dass die Sozialistische Jugend (SJ) für diesen Schulstreik am 9. Oktober mit Linksextremen paktiert, bezeichnete FPÖ-Bundessprecherin Lisa Schuch-Gubik als einen „unfassbaren Kniefall vor dem politischen Islam und einen Verrat an unseren Werten“. Es sei ein Offenbarungseid, wenn die Jugendorganisation der SPÖ gemeinsam mit radikalen Kräften für ein Symbol der Frauenunterdrückung auf die Straße gehen will. 

Screenshot

Kopftuch keine Religionsfreiheit

In einer Aussendung betonte Schuch-Gubik, dass das bestehende Verbot nur für unter 14-jährige Schülerinnen nicht ausreiche:

Das Kopftuch hat an unseren Schulen generell nichts verloren – weder bei Schülerinnen noch bei Lehrkräften oder sonstigem Personal. Schulen müssen Schutzräume der Freiheit und der Sicherheit sein. Wer beim Kopftuch, das oft unter Zwang verordnet wird, von „Religionsfreiheit“ spricht, verteidigt in Wahrheit die Unfreiheit von kleinen Mädchen!

Auf Seite des politischen Islam

Angesichts dieses Skandals richtete Schuch-Gubik klare Forderungen an die Bundesregierung und die SPÖ-Spitze: SPÖ-Chef Babler müsse sich sofort und unmissverständlich von den Umtrieben seiner Jugendorganisation distanzieren und klarstellen, ob die SPÖ auf der Seite freier Frauen oder auf der Seite des politischen Islam und der Kommunisten steht. 

Förderung für Sozialistische Jugend prüfen

Gleichzeitig ergehe die dringende Aufforderung an ÖVP-Kanzleramtsministerin Claudia Bauer, die Bundesjugendförderung für die Sozialistische Jugend umgehend zu prüfen, die ohnehin bereits in den letzten Monaten durch eine Lawine antisemitischer Postings und Parolen aufgefallen sei. Für Propaganda von Frauenfeinden, Extremisten und Antisemiten dürfe es keinen einzigen Cent Steuergeld geben, betonte die FPÖ-Bundessprecherin. 

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