Bargeld: Bald nur noch Vergangenheit? Davor warnt zumindest die FPÖ.

10. August 2026 / 08:45 Uhr

FPÖ warnt: Abschaffung des Bargeldes schreitet massiv voran

Die FPÖ warnt seit Jahren – jetzt wird es ernst: Bankomaten-Betreiber deckeln Abhebungen auf 200 Euro, Brüssel diktiert Obergrenzen und den digitalen Euro: Schleichend wird unaufhaltsam die Bargeldabschaffung vorangetrieben und der gläserne Bürger erschaffen. 

Droht schleichende Abschaffung des Bargeldes?

Seit Jahren warnt die FPÖ bereits vor einer systematischen Entwicklung hin zu einer bargeldlosen Gesellschaft, die fundamentale Freiheitsrechte massiv einschränkt. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass dieses Schreckensszenario politisch forciert wird. Während private Bankomaten-Betreiber die Limits für Abhebungen drastisch senken und bargeldlose Geschäfte den Alltag vielerorts erschweren, treibt die Europäische Union mit harten Obergrenzen und dem digitalen Euro die digitale Überwachung der Bürger voran.

Nur noch 200 Euro am Bankomaten

Auch der direkte Zugang zum physischen Zahlungsmittel wird massiv erschwert. Bankomaten-Betreiber in Österreich haben die Limits für Abhebungen von 400 auf lediglich 200 Euro reduziert. FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm kritisiert diesen Schritt scharf als Abzocke und gezielten Angriff auf die Bargeldversorgung. Die amtierenden Politiker sehen hier nur wohlwollend zu, während der Alltag mit Bargeld durch künstlich eingesetzte Hürden immer komplizierter wird.

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Weitere Informationen

Ab 3.000 Euro Barzahlung: Identifikationspflicht des Kunden

Gleichzeitig beschließt die EU ab Juli 2027 eine europaweite Bargeldobergrenze von 10.000 Euro sowie strenge Identifikations- und Dokumentationspflichten ab 3.000 Euro. Wird eine Transaktion ab dieser Höhe in bar getätigt, müssen die Daten des Kunden lückenlos erfasst und jahrelang aufbewahrt werden. Die FPÖ betont nachdrücklich, dass diese Maßnahmen jeden redlichen Bürger pauschal unter Generalverdacht stellen. Unter dem Deckmäntelchen der Terrorismusbekämpfung wird Bargeldzahlung somit Schritt für Schritt eingegrenzt, was zu erzwungenen Verdachtsmeldungen und unnötiger Bürokratie führt.

FPÖ warnt vor digitaler Überwachung

Die politische Mitverantwortung tragen auch die etablierten Parteien, die im EU-Ministerrat entsprechenden Verordnungen zugestimmt haben. Laut FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm werde bei kommenden Wahlen niemand darum herumkommen, „das Kreuz bei der FPÖ zu machen, wenn Bargeld erhalten werden soll“. Er warnt in diesem Zusammenhang unmissverständlich vor den politischen Konsequenzen und betont, man steuere über kurz oder lang eins zu eins in Richtung China, digitaler Überwachung und Kontrolle des Staates.

Kickl kämpft seit Jahren für „Festung Bargeld“

Bereits seit vielen Jahren setzt sich FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl unermüdlich für eine uneinnehmbare „Festung Bargeld“ in Österreich ein. Die Freiheitlichen warnen als einzige politische Kraft im Land konsequent vor dem allmählichen Entzug der finanziellen Selbstbestimmung. Die übergriffige Europäische Union macht nun in ihrem Kontrollwahn ernst und will restriktive Obergrenzen durchsetzen, bis Münzen und Scheine endgültig vom digitalen Euro verdrängt werden, mit dem Ziel der lückenlosen digitalen Überwachung der gesamten Bevölkerung.

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