In Wien-Favoriten ist es am vergangenen Mittwochabend zu einem Überfall gekommen. Ein 28-jähriger Mann wurde von einer Gruppe aus fünf Personen zusammengeschlagen und brutal ausgeraubt. Bei den Verdächtigen handelt es sich um zwei Algerier und eine Rumänin.
Verdächtigte vorläufig festgenommen
Wie der Kurier berichtete, hat am Mittwochabend eine Gruppe, bestehend aus fünf Personen, einen Passanten überfallen, verprügelt und ihm sein Mobiltelefon entwendet. Die Landespolizeidirektion teilte mit, dass wenig später drei Verdächtige angehalten wurden. Bei den angehaltenen Verdächtigen handelt es sich um zwei Algerier von jeweils 22 und 23 Jahren, sowie einer 17-jährigen Rumänin. Eine Sprecherin der Landespolizeidirektion erklärt: „Die Ermittlungen zur Ausforschung der weiteren Verdächtigen sind im Gang“. Die Verdächtigen wurden gegen 19:15 Uhr vorläufig festgenommen und das gestohlene Handy wurde sichergestellt. Das Opfer der Tat trägt Verletzungen im Bereich des Knies und des Gesichtes.
Wien-Favoriten: Hotspot der Gewalt
Der zehnte Wiener Gemeindebezirk, Favoriten, gilt bereits seit einiger Zeit als ein Hotspot für Gewalt und Verbrechen. So vergeht mittlerweile kaum noch ein Tag, an dem es dort nicht zu Gewaltdelikten kommt. In einer kürzlich veröffentlichten Presseaussendung zur Kriminalität in Favoriten äußerten sich der FPÖ Bezirkparteiobmann und Sicherheitssprecher der FPÖ Wien, Stefan Berger, und der freiheitliche Bezirksvorsteher-Stellvertreter, Christian Schuch: „Favoriten entwickelt sich zunehmend zu einer No-Go-Area. Die Menschen haben ein Recht darauf, sich in ihrem Bezirk sicher zu fühlen. Dass unser Bezirk mittlerweile beinahe täglich mit Gewaltvorfällen in den Negativschlagzeilen steht, ist ein unhaltbarer Zustand. Die SPÖ glaubt offenbar noch immer, diesen Entwicklungen mit Sozialarbeit allein begegnen zu können. Diese Politik ist gescheitert“.
