Vienna.at schrieb von verletzten Polizisten „bei Identitären-Demo“. Das ist falsch. Die Identitären-Kundgebung war behördlich untersagt worden. Die Gewalt, die vier Beamte verletzte, ging von den Teilnehmern der linken Standkundgebung aus.
Framing gegen Fakten
Durch das manipulatives Framing von Vienna.at werden die Tatsachen verdreht: Der Artikel trägt den Titel „Vier Polizisten verletzt: Proteste in Wien eskalieren“ und spricht im Lead von Verletzten „bei Identitären-Demo“, obwohl die Demo der Identitären untersagt war und die Zwischenfälle klar der linksextremen Gegenseite zugeordnet werden. Die Polizeibilanz wird zwar teilweise wiedergegeben, doch die Überschrift und die Einordnung suggerieren, die Gewalt sei im Umfeld oder gar bei einer Identitären-Kundgebung entstanden.
Am Stephansplatz: Flaschen, Pyro, Angriffe auf die Polizei
Vier Polizeibeamte wurden verletzt, drei konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Eine Person wurde vorläufig nach dem Verwaltungsstrafgesetz festgenommen. Fünf strafrechtliche und eine verwaltungsstrafrechtliche Anzeige wurden erstattet. Die Landespolizeidirektion Wien stellt klar: Die Gewalt ging von den linken Versammlungsteilnehmern der Standkundgebung aus.
Identitäre Bewegung setzt trotz Demo-Verbot ein starkes Zeichen
Die Identitäre Bewegung ließ sich das Demo-Verbot nicht gefallen. Am Samstagnachmittag zogen Aktivisten trotz behördlicher Untersagung durch Wien-Döbling und setzten ein klares Zeichen für Remigration. An der Spontandemonstration nahmen hunderte Aktivisten aus ganz Europa teil. Martin Sellner kommentierte auf X:
Wir waren sicher: nach einer irren Medienkampagne wollte man uns dieses Jahr in eine Falle locken. Daher gab es eine spontane Remigrationsdemo nach Routenabsage. Die Botschaft: Remigration lässt sich nicht mit Repression von der Straße verdrängen.
Die Identitäre Bewegung Österreich schrieb:
Sie glaubten, junge Europäer würden sich von der Straße drängen lassen. Sie haben sich aber deutlich verrechnet!
