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SPÖ-Medienminister Andreas Babler bekommt Gegenwind von heimischen Medienunternehmen.

SPÖ-Medienminister Andreas Babler bekommt Gegenwind von heimischen Medienunternehmen.

100 Arbeitsplätze in Gefahr: Medien wehren sich mit offenem Brief gegen Babler-Pläne

SPÖ-Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler hat es sich mit den österreichischen Medien endgültig verscherzt: Nach den massiven Kürzungen bei der Presseförderung plant man in Bablers Ressort nun eine Streaming-Abgabe für österreichische Medien. Mehr als 100 Arbeitsplätze würde das kosten, warnen die Betroffenen.

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Neue Steuer für heimische Medien

Mehrere Medienunternehmen haben sich in einem offenen Brief an Babler gewandt und vor den Konsequenzen der neuen Abgabe gewarnt. Dem Plan zufolge sollen Streaming-Umsätze mit insgesamt zwölf Prozent belastet werden. Die Regelung würde nicht nur internationale Plattformen betreffen, sondern auch österreichische Anbieter. Nach den bisher bekannten Plänen wären unter anderem ServusTV, Sky, Joyn und oe24.tv in das Modell einbezogen. Ausgenommen bleiben sollen hingegen die – ohnehin bereits durch Zwangsgebühren finanzierten – Streamingdienste des ORF.

20 Millionen Euro Mehrkosten

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Die Branche geht davon aus, dass auf österreichische TV-Sender und Abrufdienste eine zusätzliche Belastung von mindestens 20 Millionen Euro zukommen würde. Unterzeichnet wurde der Brief von ServusTV / Red Bull Media House, der ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe, Sky Österreich, oe24.TV und CANAL+ Österreich.

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