Raketenwerfer und fahrbare Abschussrampen auf einem Zug, der am 15. Mai auf den Schienen beim Handelskai im 20. Wiener Bezirk entlang fuhr, will ein Unzensuriert-Leser beobachtet haben. Und er fragte: „Wie ist das mit unserer Neutralität vereinbar?“
Gütertransport aus Italien
Unzensuriert fragte zuerst beim Außenministerium nach und wurde dann zum Verteidigungsministerium verwiesen, wo uns die Presseabteilung mitteilte:
Bei dem durchfahrenden Zug dürfte es sich um einen italienischen Gütertransport ohne militärische Begleitung gehandelt haben. Daher liegt keine Zuständigkeit des BMLV vor.Â
Kriegsmaterial für die Ukraine?
Genaues weiß man also nicht. Was den Verdacht nährt, dass man sich vonseiten Österreich wenig darum schert, was da so alles durch das Land gekarrt wird. Um Kriegsmaterial – vielleicht sogar für den Konflikt in der Ukraine – habe es sich jedenfalls gehandelt, behauptet der Unzensuriert-Leser, der den Transport konkret um 14:14 Uhr beobachtet haben will. Er sagte:
Leider war ich so perplex und kam aus dem Staunen nicht heraus, dass ich erst zum Ende des Güterzugs ein Foto gemacht habe.Â
So gelang es ihm nicht, die Raketenwerfer und die fahrbaren Abschussrampen ins Bild zu rücken, sondern nur normale Transportanhänger für das Militär.Â

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