Medienpreis für unzensuriert

Unzensuriert-Geschäftsführer Walter Asperl (2. von links) nahm 2023 den Medienpreis des Dinghofer-Instituts entgegen.

19. Feber 2026 / 08:03 Uhr

Wir schreiben seit 17 Jahren, was andere verschweigen

Unzensuriert feiert heute, am 19. Februar, seinen 17. Geburtstag. Bis dato schreiben wir, was andere verschweigen – und wir legen uns auch mit den Mächtigen der Republik an. 

Nationalratsabgeordneter Martin Graf, damals Dritter Nationalratspräsident, hat unzensuriert 2009 gegründet. Die einseitige Berichterstattung im Mainstream hatte ihn dazu bewogen, „ich wollte mit unzensuriert ein Gegengewicht zur hochsubventionierten Medien-Landschaft schaffen“, sagte Graf seinerzeit anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Online-Mediums. 

Alternative Stimme in der österreichischen Medienwelt

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Graf hat sich schon in den Jahren 2012 /2013 schrittweise von unzensuriert zurückgezogen. Übrig blieb ein sehr engagiertes Redaktionsteam, dem es 2023 sogar gelang, den begehrten Medienpreis des Dinghofer-Instituts zu bekommen. FPÖ-Mediensprecher Hafenecker bezeichnete unzensuriert in seiner Rede als „alternative Stimme in der österreichischen Medienwelt“. 

Als Vorläufer aller alternativer Medien habe unzensuriert die mediale Landschaft umgekrempelt, den “Mainstream-Medien das Fürchten gelehrt” und sei dabei hinsichtlich der Zugriffszahlen erfolgreicher gewesen als viele der etablierten Nachrichten-Portale. Die kritische Auseinandersetzung mit den vorherrschenden Narrativen und die Ermutigung der Leser, die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, machen laut Hafenecker den Erfolg des Mediums aus.

Hingeschaut, wo andere stumm geblieben sind

Tatsächlich hat unzensuriert hingeschaut, wo etablierte Medien stumm geblieben sind. Etwa, als die Kronen Zeitung „Fake News“ über einen angeblichen Selbstmordversuch und vermeintlichen Abschiedsbrief eines parlamentarischen Mitarbeiters verbreitete. Niemand hat über diese Falschmeldung berichtet, nur wir sorgten für Aufklärung. 

Unzensuriert legt sich mit dem ORF an

Aktuell hat sich unzensuriert mit dem ORF angelegt. Wegen 90 Millionen Euro, die der Staatssender nach Meinung von Fachleuten illegal von der Regierung kassiert. Wie berichtet, haben wir bei der KommAustria deshalb eine Konkurrentenbeschwerde eingereicht. 

Polizeiliche Willkür in der Corona-Zeit gestoppt

Und nicht zu vergessen: Während der „Pandemie“ hat unzensuriert wie kaum ein anderes Medium gegen die übertriebenen Maßnahmen der schwarz-grünen Regierung gekämpft. Ein schönes Beispiel, wie der Rechtsstaat polizeiliche Willkür, die von ganz oben politisch gewünscht war, gestoppt hat, lieferte die Einstellung eines Verfahrens gegen einen unzensuriert-Journalisten. Er wurde vom Vorwurf, das COVID-19-Maßnahmengesetz übertreten zu haben, freigesprochen. 

Politikern und Mainstream-Medien Spiegel vorgehalten

Man könnte noch viele weitere Artikel aufzählen, in denen unzensuriert aus einem anderen Blickwinkel – aber immer faktenbasiert – berichtete, Politikern und Mainstream-Medien einen Spiegel vorgehalten und sich dadurch ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet hat. Diesem Prinzip wollen wir auch in den kommenden Jahren treu bleiben.  

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