Sebastian Kurz / Gernot Blümel

ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz misst mit zweierlei Maß: Kickl musste als nicht Beschuldigter gehen, Blümel darf als Beschuldigter, bei dem auch eine Hausdurchsuchung stattfand, bleiben.

12. Feber 2021 / 11:10 Uhr

Herr Kurz, warum bleibt der beschuldigte Blümel und wurde der nicht beschuldigte Kickl entlassen?

Jetzt holen den ÖVP-Bundeskanzler Sabastian Kurz die eigenen Sprüche ein. Als die „Ibiza-Affäre“ platze, sagte Kurz am 19. Mai 2019 in einem Interview mit dem Standard:

Dass der, der als damaliger FPÖ-Generalsekretär möglicherweise an strafrechtlich relevanten Konstrukten beteiligt gewesen sein könnte, nicht als jetziger Innenminister gegen sich selbst ermitteln lassen kann, hätte jedem klar sein sollen.

Kickl wurde nie als Beschuldigter geführt

Der weitere Verlauf ist bekannt. Kurz ließ die Regierung platzen, nachdem sich die Freiheitlichen weigerten, Herbert Kickl als Innenminister abzuziehen. Kickl wurde und wird in der „Ibiza-Affäre“ nie als Beschuldigter oder Verdächtiger geführt, bei ihm fand auch nie eine Hausdurchsuchung statt.


Austria First Politische Anzeige

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS.
Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Blümel Beschuldigter inklusive Hausdurchsuchung

Das ist bei ÖVP-Finanzminister Gernot Blümel ganz anders. Er wird in den Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu den Casinos Austria und Novomatic nicht nur als Beschuldigter geführt, sondern bei ihm fand gestern, Donnerstag, sogar eine Hausdurchsuchung in seinem Privatbereich statt.

Kurz taucht völlig unter

Und was macht Sebastian Kurz? Er taucht in dieser Affäre völlig unter. Dabei würde der Satz, den er 2019 gegenüber Kickl formulierte, jetzt viel besser passen und auch seine Richtigkeit haben. Denn Blümel ist als Finanzminister dieser schwarz-grünen Regierung oberstes Prüfungsorgan der Glücksspielbetriebe.

Dass Kurz da nicht sofort die Reißleine zieht, versteht keiner und beschädigt zudem auch noch den Kanzler selbst.

Der freiheitliche Fraktionsführer im “Ibiza”-Untersuchungsausschuss, Nationalratsabgeordneter Christian Hafenecker, macht sich dazu auf Facebook so seine Gedanken:


ESN Politische Anzeige

POLITISCHE ANZEIGE der Fraktion Europa souveräner Nationen (ESN).
Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Austria First Politische Anzeige

POLITISCHE ANZEIGE des FREIHEITLICHEN PARLAMENTSKLUBS.
Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung

Politik aktuell

2.

Juni

12:05 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
Jetzt wird wieder alles teurer! ⚠️
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.