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Pamela Rendi-Wagner scheint als Parteichefin nach nur einem Jahr gescheitert.

Pamela Rendi-Wagner scheint als Parteichefin nach nur einem Jahr gescheitert.

Parteivorsitzende Rendi-Wagner will keine Sessel-Kleberin mehr sein!

Jetzt haben es die alten und neuen Seilschaften innerhalb der SPÖ geschafft: Die nicht einmal ein Jahr im Amt befindliche Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner resigniert und will nicht mehr länger „Sessel-Kleberin“ sein. Der Vorsitz steht jedenfalls zur Disposition, wie es Teilnehmer der eigentlich streng geheimen Präsidiumsklausur vom 11. Oktober gegenüber der Tageszeitung Österreich geschildert haben müssen.

Dass Rendi-Wagner ausgerechnet zur Vertraulichkeit vor der Sitzung gemahnt habe, und diese wiederum einmal gegenüber Österreich gebrochen worden ist, lässt tief in die zerrüttete österreichische Sozialdemokratie blicken.

24.000 Euro Berater Nedeljko Bilalic im Visier

Einmal mehr steht der Rendi-Wagner-Berater Nedeljko Bilalic im Visier der innerparteilichen Kritik. Bilalic soll satte 24.000 Euro monatlich von der SPÖ-Bundesorganisation für seine Dienste überwiesen bekommen. Überhaupt scheitert Rendi-Wagner offensichtlich am eigenen Umfeld.

Nach Porsche-Fahrer und Uhrenprotz Thomas Drozda als Bundesgeschäftsführer nahm sie sich mit Christian Deutsch einen unbeliebten Parteisoldaten ohne Charisma als Manger der SPÖ. Der Anfang vom Ende der Ära Rendi-Wagner scheint eingeleitet. Rendi-Wagners Klebstoff am Sessel der Parteiobfrau löst sich stündlich auf.

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