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Im Adobe-Hauptquartier in Kalifornien setzt man die US-Sanktionsvorgaben um.

Im Adobe-Hauptquartier in Kalifornien setzt man die US-Sanktionsvorgaben um.

US-Sanktionen greifen: Softwarehersteller Adobe sperrt alle Nutzerkonten

Die Sanktionen gegen das sozialistische Regime in Venezuela nehmen immer schärferer Ausmaße an. Durch die sogenannten „Exekutivanweisung 13884“ der US-Administration in Washington ist faktisch jede ökonomische Transaktion zwischen Wirtschaftsunternehmen, Organisationen und Privatpersonen zwischen den USA und Venezuela verboten. Davon betroffen sind etwa auch Softwareunternehmen wie Adobe. Das US-Unternehmen wird deshalb mit 29. Oktober alle Nutzerkonten für Venezuela deaktivieren.

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Bis dahin haben Nutzer noch die Möglichkeit ihre Inhalte herunter zu laden, dann ist ein Zugriff auf die Adobe-Konten nicht mehr möglich und gestattet. Auch eine Rückzahlung für geleistete Entgelte usw. für die venezolanischen Nutzer wird es nicht geben, weil das die Anordnung der US-Regierung untersagt.

Viele Betroffenen

Durch diesen massiven Eingriff sind viele Institutionen und Unternehmen von der Medienwirtschaft bis hin zu Künstlern betroffen. Vielfach genutzte und beliebte Programme wie Photoshop, Lightroom, Illustrator, InDesign oder Acrobat sind für die venezolanischen Nutzer nicht mehr verfügbar.

Die Kehrseite der US-Sanktion ist, dass auch oppositionelle Medien und Nichtregierungsorganisationen, die diese Technik eigentlich zur Gegenpropaganda gegen Präsident Maduros sozialistische Regierung nutzen, die Dienstleistungen bald nicht mehr nutzen können. Damit nicht genug, ist die Wirtschaft in Venezuela weiterhin im freien Fall durch Inflation und Geldentwertung. Und die Firma MasterCard hat vor kurzem sogar die Kreditkarten venezolanischer Beamter gesperrt. 

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