Nur fünf Prozent der Österreicher sagen laut einer Umfrage von Unique Research für Heute, die Bundesregierung vertrete die Interessen der Bevölkerung gut.
42 Prozent sehen das Gegenteil und meinen, sie vertrete sie gar nicht. Weitere 26 Prozent bescheinigen trotz Bemühens wenig Erfolg, 22 Prozent zumindest teilweise Erfolge. Fünf Prozent machten keine Angabe.
Selbst im eigenen Lager dünn
Auch bei den Wählern der Regierungsparteien hält sich die Begeisterung in Grenzen. Nur 13 Prozent der ÖVP-Anhänger und sieben Prozent der SPÖ-Wähler wählen die uneingeschränkt positive Antwort. Bei den Neos-Sympathisanten sind es 16 Prozent. Immerhin sehen weitere 52 Prozent der ÖVP- und 49 Prozent der SPÖ-Wähler zumindest Teilerfolge, bei den Neos-Anhängern 36 Prozent.
Politiker-Ranking: Babler letzter, Meinl-Reisinger vorletzte
Das zweite schlechte Zeugnis liefert, wie berichtet, das aktuelle Polit-Barometer der Lazarsfeld Gesellschaft für oe24. SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler landet mit einem Saldo von minus 48 Prozentpunkten auf dem letzten Platz. Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger folgt mit minus 32 auf dem vorletzten Rang, ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker liegt bei minus 25. SPÖ- Finanzminister Markus Marterbauer fällt von Platz zwei auf Platz vier und weist unterm Strich minus elf Punkte auf, nachdem negative Eindrücke auf 37 Prozent stiegen. Platz eins hält FPÖ-Chef Herbert Kickl.
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