Das hat er nun davon, der Herr Hanger! Nach seinen Klagen gegen zwei Kommentarschreiber reagiert das Netz mit Spott und Häme. Liest man die Wortmeldungen, bekommt man nicht den Eindruck, dass sich die Menschen vom juristischen Vorgehen des ÖVP-Nationalratsabgeordneten einschüchtern lassen würden.
Klage wegen des Wortes „Luser“
Wie berichtet, klagt Andreas Hanger zwei Leser von unzensuriert, weil er sich durch deren Beschimpfungen herabgewürdigt fühlt. Ein Kommentarschreiber bezeichnete den ÖVP-Mann als „Luser“ (wahrscheinlich war das englische Wort „Loser“ gemeint, was so viel wie Verlierer und Versager heißt).
„Verdient man als Politiker zu wenig?“
Die Kommentarschreiber nahmen diese Klagen nun zum Anlass, ihre Meinungen über den ÖVP-Politiker mit „Glaskinn“ kundzutun. „Luser ist fast noch besser als Loser“, meinte Harald D. „Hanger ist doch kein Luser. Er hat halt nur extrem viel Pech beim Denken“, glaubt Robert F.. Sepp E. wiederum will wissen: „Verdient man als Politiker zu wenig?“
„Selbst austeilen, aber einstecken null“
Gerhard B. beschreibt Hanger als „typischen Oevpler, selbst austeilen, aber einstecken null. Wie oft hat der Hänger (Originalzitat, Anm. d. R.) gegen Kickl und FPÖ-Wähler ausgeteilt?“ Peter C. geht noch weiter: „Wenn man in der Politik nichts zustande bringt, dann klagt man halt. Ist bei der ÖVP nichts Neues, Kathi Nehammer hat es vorgemacht, wie es geht, der Bevölkerung das Geld aus der Tasche zu ziehen.“
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