„Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“, sagte der steirische Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) und forderte sowohl ÖVP-Kanzler Christian Stocker als auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Handeln auf. Als erster Landeschef tritt er für Neuwahlen ein, „damit es wieder stabile Verhältnisse gibt“.
„Liebe Freunde, so geht das nicht“
Während die Ablöse auf Raten von SPÖ-Chef Andreas Babler, der ja Minister bleiben will, weiter für Chaos und Unruhe sorgt und es auch in der ÖVP brodelt, lässt Kunasek in einem Oe24-Interview aufhorchen:
Die Regierung ist nicht mehr handlungsfähig. Da ist auch Alexander Van der Bellen gefordert – es wird Zeit, dass auch der Bundespräsident einmal sagt: „Liebe Freunde, so geht es nicht“.
SPÖ und Regierungsarbeit liegen völlig am Boden
Man könne es eigentlich gar nicht glauben, so Kunasek, was hier in einer Partei möglich sei, die seit längerer Zeit in Wirklichkeit in einer Krise stecke. Wo offensichtlich aber auch niemand da ist, der Selbstverantwortung übernehme. Nach seiner Ansicht wäre es Aufgabe von Babler, zu sagen, „es geht nicht mehr“. Die SPÖ liege „völlig am Boden“ und damit auch die Regierungsarbeit, sagte der steirische Landeshauptmann bei „Fellner LIVE“.
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