Nützt die ÖVP das SPÖ-Chaos für einen Ausstieg aus der Koalition? Der Boulevard kennt offenbar Geheimpläne dafür. Mehr als Gerüchte sind das aber nicht. Und trotz vorausgesagter rabenschwarzer Zukunft der Verlierer-Ampel wundern sich die Österreicher in den sozialen Medien, warum Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Hofburg keine „Rauchpause“ einlegt und sein Schweigen zur Lage der Nation beendet.
Van der Bellen und Gattin machen auf heile Welt
Van der Bellen tut weiter so, als wäre alles gut in der Dreierkoalition mit ÖVP, SPÖ und Neos. Auf Facebook veröffentlichte er Bilder und Videos von einem Truppenbesuch, Bilder mit Hunden, Katzen und Kühen und von einem Besuch bei einem Obstbauern. Während der Bundespräsident mit seiner Gattin auf heile Welt macht, lähmt ein wirrer SPÖ-Krisenplan monatelang die Republik. Der Mann in der Hofburg sagt aber nichts dazu, denn er müsste zugeben, dass seine bevorzugte Regierung, die er am 3. März 2025 angelobt hat, den Herausforderungen offenbar nicht gewachsen ist.
Rabenschwarze Zukunft
Derweilen schießt die Presse scharf gegen die Regierung. „Allerspätestens seit diesem schwarzen Sonntag bei den Roten dämmert auch vielen Schwarzen (und Türkisen), dass ihnen selbst wie den Roten eine rabenschwarze Zukunft blüht“, kommentiert Kronen-Zeitung-Chefredakteur Klaus Herrmann. „Das Chaos um die Ablöse von SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler sorgt auch innerhalb der Regierung für gehörig Unruhe“, weiß Niki Fellner auf Oe24.
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