In einem Facebook-Posting hat der amtierende Bürgermeister, Michael Ludwig (SPÖ), seine erneute Kandidatur für die Wahl im Jahr 2030 angekündigt. Seine Erklärung lässt aufhorchen und sorgt für Kritik.
„Ich trete auch 2030 wieder an“
Michael Ludwig hat es nun offiziell gemacht. Auch nach seiner jetzigen Amtszeit möchte er seine Funktion nicht abgeben und sich zur Wiederwahl stellen. Er schreibt über Facebook: „Ich trete auch 2030 wieder an, Bürgermeister dieser Stadt zu bleiben. Wir haben noch viel vor!“.
Weltoffenheit und sinkende Beliebtheitswerte
Besonders aufhorchen lässt dabei seine Einleitung. So formuliert er: „Wir sind eine weltoffene Stadt, die auf die Bedürfnisse aller Wienerinnen und Wiener schaut.“ Dass es dabei vielen Wienern längst genug ist mit der „Weltoffenheit“, die sich im Praktischen in zunehmender Kriminalität und No-Go-Areas offenbart, scheint ihm dabei nicht von Bedeutung. Stattdessen meint er die „große Unterstützung aus der Wiener Bevölkerung!“ zu empfinden. Aktuelle Wahlumfragen zeigen ein anderes Bild. Zwar ist die SPÖ in Wien noch die stärkste Partei, gleichwohl sind die Umfragewerte seit der letztjährigen Wahl um fast 4% gesunken.
