Wien erlebt eine Hitzewelle – und so gerät nun auch die SPÖ heftig ins Schwitzen, während sie ihre eigenen Ideale über Bord wirft. Nach jahrelanger Blockade schwenken die Roten plötzlich um und verkaufen langjährige Forderungen der FPÖ dreist als ihre eigene Idee!
In Wien ist Hochsommer und die SPÖ schwitzt
Der Sommer hat Wien derzeit fest im Griff und verwandelt unzählige Gemeindebauten, Schulen und Wohnungen in regelrechte Backöfen. Anstatt rasch zu helfen, haben die Sozialdemokraten den rettenden Einbau von Klimageräten jahrelang strikt blockiert. Aus reiner ideologischer Verblendung wurde den Wienern diese notwendige Abkühlung verwehrt. Doch während die Umfragewerte der SPÖ angesichts der anhaltenden Hitzewelle spürbar dahinschmelzen, berichtet Exxpress nun über einen bemerkenswerten Sinneswandel: Ein
plötzliches Ja der SPÖ zu Klimaanlagen. Doch sehr zum Ärger der FPÖ, die diesen Hitzeschutz für Österreicher schon seit Jahren unbeirrt einfordert.
Nepp rechnet knallhart ab
Für FPÖ-Landesparteiobmann Dominik Nepp ist dieses durchschaubare Manöver ein handfester politischer Skandal. Er verweist auf unzählige von der SPÖ in der Vergangenheit kaltschnäuzig abgelehnte Anträge. Zwar betont Vizekanzler Babler medienwirksam die große Gesundheitsgefahr durch Hitzetage und kündigt an, die Genehmigungspflichten für Mieter und Eigentümer endlich zu reduzieren, doch Nepp kontert scharf: „Die SPÖ entdeckt Klimaanlagen erst, wenn der Druck zu groß wird. Jahrelang hat sie den Einbau schikaniert. Dass Babler Erleichterungen als eigene Idee verkauft, ist völlig unglaubwürdig.“ Man versucht offensichtlich, von eigenen Fehlentscheidungen abzulenken.
Nepp fordert: Keine leere Symbolpolitik auf Kosten der Kinder
Leere Symbolpolitik reicht auch im Hochsommer nicht aus. Nepps Marschrichtung ist klar: „Wer die Menschen schützen will, muss sofort handeln. Wien braucht dringend eine Klimaanlagen-Offensive im Gemeindebau, in Schulen, Spitälern und Pflegeheimen.“ Dass nun zögerlich Maßnahmen für Schulen ausgearbeitet werden, beweist, wie lange das bekannte Problem sträflich ignoriert wurde. Klimaanlagen sind absolut kein Luxus, sondern unabdingbarer Gesundheitsschutz für die vulnerabelsten Gruppen. Zudem fordert die FPÖ den raschen, konsequenten Ausbau der Fernkälte als sichere Infrastruktur für Wien.
Nepps Lösung: Asyl-Geld streichen, Wiener Wohnungen kühlen!
Während die SPÖ ziellos agiert, liegt die Lösung für die FPÖ längst auf dem Tisch: „Die Stadt muss endlich Prioritäten setzen. Statt immer mehr Geld für die Mindestsicherung von Asylwerbern auszugeben, soll dieses den Wienern zugutekommen. Damit könnten sofort Klimageräte finanziert und Zuschüsse zu horrenden Stromkosten geleistet werden“, fordert Nepp einen schnellen Kurswechsel. “Denn was diesen Sommer betrifft, den hat die überforderte SPÖ schlichtweg verschlafen, da der groß angekündigte Gesetzentwurf zum Bürokratieabbau ohnehin frühestens im Herbst vorliegen soll”.
