Die SPÖ Wien sorgt mit einem Facebook-Beitrag für Aufregung und böse Kommentare. Sie huldigt sich dafür, Wohnungen gebaut zu haben: „Wir“, also die SPÖ, habe Gemeindewohnungen geschaffen. Die Bürger, die das bezahlt haben, werden nicht erwähnt.
Meilenstein für leistbares Wohnen
Wörtlich heißt es in diesem Posting:
Mit dem 20. Gemeindebau NEU in Simmering schaffen wir in Wien einen weiteren Meilenstein für leistbares, sicheres und modernes Wohnen. Insgesamt wurden bereits 2.114 neue Gemeindewohnungen in 12 Bezirken fertiggestellt, weitere 1.000 sind aktuell in Bau.
SPÖ sieht Wien als ihr Eigentum
Die SPÖ tut also wieder einmal so, als ob ihnen Wien allein gehören würde. Dieser Hochmut spiegelt sich nicht nur in diesem Facebook-Beitrag wider, sondern auch bei der Namensgebung der Gemeindebauten. Diese bekommen, kaum fertiggestellt, sofort einen Namen eines SPÖ-Funktionärs – auch wenn dieser der Allgemeinheit noch so unbekannt ist.
Rückstau bei Sanierungen
Unerwähnt in der Lobhudelei auf die eigene Partei bleibt zudem, dass – während Neubauten entstehen – die älteren Gebäude verfallen. Hier besteht bereits ein jahrzehntelanger Rückstau an Sanierungen. Die Mieter können ein Lied davon singen.
Für wen werden Wohnungen gebaut?
Da braucht man sich nicht zu wundern, dass unter dem SPÖ-Wien-Posting viele Fragen daingehend gestellt werden, für wen diese neue Wohnungen überhaupt errichtet werden. Margarete G. meint zum Beispiel (Rechtschreibung im Original):
Ihr baut immer Wohnungen, die sich kein normaler Mensch leisten kann, und dann wird es an Flüchtlinge vermietet. TRAURIG ABER WAHR.


