Die Doppelmoral in der SPÖ ist kaum noch auszuhalten. Als der heutige FPÖ-Landtagsabgeordnete im Burgenland, Norbert Hofer, bei einer Alko-Fahrt erwischt wurde, hagelte es Rücktrittsforderungen. Jetzt krachte ein schwer betrunkener SPÖ-Gemeinderat in Niederösterreich in ein Fahrzeug und verletzte den Lenker. Und die Genossen schweigen.Â
Rücktritt vom öffentlichen Amt
Im Fall „Hofer“ verlangte der Bundesgeschäftsführer der SPÖ, Klaus Seltenheim, sofort den Rückzug Hofers aus dem burgenländischen Landtag. In einer Aussendung sagte er (brav gegendert):
Wer sich mit zweieinhalb Promille – noch dazu zu einer der verkehrsreichsten Zeiten der Woche – ans Steuer setzt, agiert in höchstem Maß verantwortungslos, gefährdet Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer*innen und hat in einem öffentlichen Amt nichts verloren.
SPÖ-Gemeinderat mit 2,8 Promille
Diese klaren Worte hat Seltenheim nicht gefunden, als am 31. Juli ein geschäftsführender SPÖ-Gemeinderat aus Baden (der Name wird von den Medien verschwiegen) mit sage und schreibe 2,8 Promille einen schweren Verkehrsunfall in Kaumberg im Bezirk Lilienfeld verursacht haben soll. Er krachte in ein entgegenkommendes Fahrzeug, der Lenker wurde verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Man würde sich wünschen, dass bei allen Alko-Lenkern (und von diesen gibt es in allen Parteien Sündenböcke) mit gleichem Maß gemessen wird. Ein betrunkener SPÖ-Lenker ist schließich genauso eine Gefahr auf den Straßen wie ein betrunkener Autofahrer, der Mitglied in einer anderen Partei ist.
