Im Grätzl rund um den Cizekplatz in Wien-Donaustadt rollen jetzt regelmäßig Biker durch die Straßen. Nach einem brutalen Überfall herrscht bei vielen Anrainern Angst – und die Motorradfahrer reagieren auf die Zustände.
Widerstand aus der Bevölkerung
Nachdem zwei Männer von einer Gruppe junger Gewalttäter so schwer verprügelt wurden, dass sie ins Krankenhaus mussten, fühlen sich viele Anwohner nicht mehr sicher genug, um auf die Straße zu gehen. Lokale Motorradfahrer haben sich darauf reagierend organisiert und fahren seither gezielte Runden. Sie wollen Präsenz zeigen, abschrecken und das Sicherheitsgefühl der Bewohner stärken. Die Polizei erkennt den praktischen Nutzen dieser zusätzlichen Augen und Ohren im Viertel. Gleichzeitig zieht sie eine klare rote Linie: Keine Selbstjustiz, keine eigenmächtigen Maßnahmen, alles bleibt bei der Exekutive.
Klare Worte von der FPÖ
Toni Mahdalik, Zweiter Präsident des Wiener Landtags und FPÖ-Politiker aus Wien-Donaustadt, macht in einem Facebook-Post keinen Hehl aus seiner Haltung:
Kindergeburtstage mit Personenschutz – das ist das traurige Ergebnis der rot-pinken Sicherheitspolitik in Wien (….) Statt Sicherheit gibt es Wegschauen – und statt der Polizei müssen Biker einspringen, um Familien zu schützen.
Mahdalik fordert unmissverständlich: „Wien braucht endlich wieder Recht und Ordnung statt rot-pinker Verharmlosung.“ Die FPÖ verlangt mehr Polizei, konsequentes Durchgreifen und null Toleranz gegenüber Gewalt und Jugendkriminalität.
