Die linke Nichtregierungsorganisation (NRO/NGO) „SOS Mitmensch“ will mehr als 90 „rechtsextreme FPÖ-Verflechtungen“ analysiert haben – und das „allein im ersten Halbjahr 2026“. Besonders „hervorstechend sei die fortschreitende und brandgefährliche Verbrüderung von Teilen der FPÖ mit den unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehenden rechtsextremen ‚Identitären‘“, so die Asyl-Organisation.
Skandal, dass FPÖ-Politiker Kontakte zu Medien haben?
Dabei stört man sich auch an vermeintlichen oder tatsächlichen Kontakten von FPÖ-Politikern zu Medien und schwadroniert von „gemeinsamen Auftritten und Vernetzungstreffen“ mit angeblichen „Rechtsextremisten“, der „finanziellen Förderung rechtsextremer und antisemitischer Medienkanäle“ sowie von „Aufträgen und Beschäftigungsverhältnissen für Personen aus der radikal rechtsextremen Szene“.
Angriff auf alle FPÖ-Wähler
Wenig Verständnis für die Tiraden hat unterdessen FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker: Gegenüber Austria First sprach er von einem „Angriff auf die Meinungsfreiheit“ und sah eine gezielte Kampagne gegen die stimmenstärkste Kraft im Land. Doch nicht nur gegen einzelne freiheitliche Politiker richte sich diese, so Hafenecker: Wenn Interviews und Medienkontakte zum Skandal erklärt und kritische Stimmen mundtot gemacht würden, richte sich dies auch gegen die 1,4 Millionen FPÖ-Wähler im Land.
