Ein Verweis aus dem Schwimmbad endete am gestrigen Freitag in Innsbruck mit einer handfesten Auseinandersetzung und einem Polizeieinsatz. Grund: Ein Streit zwischen drei Migranten eskalierte.
Somalier und Kameruner benahmen sich daneben
Gegen 16.45 Uhr kam es beim Westeingang des Tivoli-Schwimmbades zu einem Konflikt zwischen mehreren Badegästen und zwei Security-Mitarbeitern. Auslöser war laut Polizei ein Verstoß gegen die Hausordnung. Ein 22-jähriger Somalier und ein 23-jähriger Kameruner wurden deshalb von den Sicherheitskräften des Bades des Geländes verwiesen.
Messer-Syrer mischte sich ein
Im Zuge der Maßnahme soll sich der 22-jähriger Somalier aggressiv verhalten und einem 31-jährigen Security-Mitarbeiter einen Kopfstoß versetzt haben. Die Situation eskalierte weiter, als sich ein unbeteiligter Badegast in den Streit einmischte. Dabei handelt es sich um einen 22-jährigen Afghanen, der die beiden Security-Mitarbeiter laut Polizei mit einem Klappmesser bedroht haben soll. Mehrere alarmierte Polizeistreifen rückten daraufhin zum Schwimmbad aus und konnten die Situation unter Kontrolle bringen.
Vier Verletzte
Sowohl die beiden Sicherheitsmitarbeiter als auch der Somalier und der von der Polizei festgenommene Afghane erlitten leichte Verletzungen. Das verwendete Klappmesser wurde von den Beamten sichergestellt. Gegen den Afghanen wurde zudem ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Die weiteren Ermittlungen laufen. Quelle: LPD Tirol


